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Mit einem Ruck erwachte Paul Vasson. Einen Augenblick lang wußte er nicht, wo er war. Dann erkannte er die vertraute Umgebung seines verwohnten Zimmers und ließ sich, langsam ausatmend, auf das Kissen zurücksinken. Die Stimmen seines Traums murmelten weiter. Als er ihnen lauschte, merkte er, daß sie in Wirklichkeit von unten heraufkamen: Er erkannte die mit deuthch provenzalischem Akzent sprechende alte Concierge von nebenan. Er versuchte, wieder einzuschlafen, doch es gelang ihm nicht. Nicht einmal eine halbe Stunde hatte er unruhig geschlummert und war jetzt hellwach.
Er setzte sich auf die Bettkante. Sein Mund war ausgedörrt, und in seinem Unterleib rumorte es. So schhmm hatte er sich das nicht vorgestellt. Die kalte Angst packte ihn und zerrte ihn hinab. Sein Traum hatte die Sache nur verschlimmert. Es war immer derselbe Traum: das winzige Zimmer, die versperrte Tür, die erdrückende Hitze - und alles in lebhaften Einzelheiten.
Nackt wie er war, trat er ans Fenster, öffnete die Läden und Heß die warme Nachmittagssonne ins Zimmer strömen. Viel Licht hatte er nie hereingelassen, es zeigte zu deuthch, wie schäbig die Möbel waren und daß Farbe von den Wänden blätterte.
Wie spät mochte es sein? Wohl gegen vier. Noch zu früh. Er nahm La Dépeche du Midi vom Boden auf und warf sich wieder aufs Bett. Flüchtig überlas er die Schlagzeilen: eine halbe Million Arbeitslose; Frankreich protestiert gegen das Deutsch-Britische Flottenabkommen; immer mehr jüdische Flüchtlinge strömen aus Deutschland nach Frankreich.
Er schlug den Sportteil auf, konnte sich aber nicht konzentrieren und ließ die Zeitung zu Boden fallen.
Er war entsetzlich nervös.
Unvermittelt stand er auf, durchquerte das Zimmer, schlang sich ein