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I. KAPITEL1In dieser Naclit iiatte Karl Romund scliieclitgeschlafen. Wilde Träume hatten ihn bedrängt, und in jedem war Maximilian einen anderen Tod gestorben; hatte sich überfressen, war einen Hang hinuntergestürzt, oder die Witwe Trotzig unten aus dem Dorf hatte ihn vergiftet, weil Romund, sein Herr, ihrem Liebeswerben so hartnäckig widerstand.Ach was, ich habe mich überfressen, dachte Karl Romund. Das Eisbein gestern abend im Paradies" ist einfach zu fett gewesen.Er war vor dem Weckergeschrei erwacht, schleppte sich durch die eisige Wohnung, und nichts ging ihm heute von der Hand.Als das Zeitzeichen tickte und die nüchterne Frauenstimme im Radio acht Uhr ansagte, schnitt sich der kommunale Ziegendecker der Gemeinde Trebendorf. Da war er erst beim Rasieren, während er sonst um diese Zeit bereits das Haus verließ.Ein verkorkster Tag, dieser Sonnabend, dachte er. Und morgen ist Heiligabend.Romund starrte durchs Verandafenster auf die stille Straße hinaus. Sie lag grau und verlassen im Frost des Frühwinters, und irgend etwas wirkte verändert an ihr. Etwas fehlte, und das hing mit dieser merkwürdigen Verspätung zusammen, die Romund sich nicht erklären konnte.