Bővebb ismertető
Um die Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. übernahmen die Römer von ihren etruskischen Nachbarn den Brauch, bei Totenfeiern für bedeutende Mánner bewaffnete Kriegsgefangene auf Leben und Tod miteinander kámpfen zu lassen. Die Römer jedoch faszinierte daran weniger der fromme Zweck als vielmehr das Spiel mit dem Tod, das Sensationelle. Und so entwickelte sich bei ihnen aus dem religiösen Leichenschaukampf etwas ganz anderes, eine Institution, die in der Geschichte der Menschheit kein Gegenstück hat: das römische Gladiatorenwesen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine gigantische Vergnügungsindustrie, die schlieBlich Hunderttausende von Menschen bescháftigte und Unsummen verschlang. Ihre Aufgabe war es, im ganzen Römischen Reich eine Art Zirkusspiele für alle mit einem möglichst abwechslungsreichen Programm zu organisieren: Spiele, deren gröíBte Attraktion der Kampf auf Leben und Tod war. Zu diesem Zweck steckte man Gefangene, Sklaven und Verbrecher, spáter auch Freiwillige in Uniformén, lieB sie von Fechtlehrern zu Gladiátorén" ausbilden und hetzte sie unter den Augen der Zuschauer gegeneinander, bis Blut floB und der Unterlegene unter den Hánden des Siegers sein Leben aushauchte. Diesem römischen Gladiatorenwesen fielen im Laufe der Jahrhunderte Millió-