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VORWORT DER BISCHÖFE HOLLANDS
Gern setzen wir an den Anfang dieses Buches einen Wunsch für jeden Ort, an den es gelangt: Friede sei mit diesem Hause und mit allen seinen Bewohnern!
Das Wort Katechismus kommt vom griechischen »Widerhallen«. Die folgenden Seiten wollen in der Tat nichts anderes als die Botschaft, die Jesus von Nazaret in die Welt gebracht hat, widerhallen lassen.
Und doch soll es ein neuer Klang sein. Es ist die Absicht des Buches, die Erneuerung darzustellen, die im Konzil eine Stimme gefunden hat.
Laßt uns aber den Ausdruck »neu« nicht verkehrt verstehen! Er meint nicht, einige Stücke des Glaubens seien verändert worden, während das ganze übrige beim alten bleibe. Wäre das so, hätte es vollständig genügt, einige Seiten des früheren Katechismus zu verändern. Doch so steht es nicht. Genau das Umgekehrte ist der Fall. Die ganze Botschaft, der ganze Glaube ist dasselbe geblieben. Neu ist jedoch die Art, an den Glauben heranzukommen, neu ist der Aspekt des Ganzen. Alles Lebendige bleibt sich gleich und erneuert sich. Die Botschaft von Christus ist etwas Lebendiges. So bemüht sich dieser Erwachsenen-Katechismus, den unwandelbaren Glauben in einer zeitgemäßen Form zu verkündigen.
Das führte zu einer anderen Art Katechismus. Der frühere Katechismus war auf kurze Formulierungen bedacht, schon um des Memorierens willen. Die hier vorliegende Glaubensverkündigung für Erwachsene möchte auf eine andere Weise nützlich sein: sie will die Botschaft in der Alltagssprache verkündigen; sie will sich dabei hinreichend Zeit nehmen, um auch die Hintergründe jeweils deutlich zu machen und aktuelle Fragen im Licht des Evangeliums zu klären.
Möge dieser Katechismus dabei die Gnade empfangen,
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