Bővebb ismertető
Vorwort Das PONS Globalwörterbuch Lateinisch-Deutsch steht in der Tradition des Taschen-Heinichen, des über Jahrzehnte hin bewáhrten lateinisch-deutschen Taschenwörterbuchs zu den klassischen und ausgewáhlten mittelalterlichen Autoren, das ja seinerseits eine Bearbeitung des Schulwörterbuches von F. A. Heinichen darstellt. So wie die Bearbeiter des Taschen-Heinichen es sich beim Durchdenken der theoretischen Grundlagen zum Grundsatz gemacht hatten, daB es námlich gelte, ein Wörterbuch zu schaffen, das einwandfrei und praktisch brauchbar sich den tatsáchlichen Bedingungen anpaBt", so war es nunmehr für eine Neuentwicklung notwendig geworden, ein Wörterbuch zu erstellen, das inhaltlich den Bedürfnissen modernen Lateinunterrichts Rechnung trágt, sowie lexikographisch und typographisch den Anforderungen und Erwartungen entspricht, die heute mit einem neuen lateinisch-deutschen Wörterbuch für den Schulgebrauch verknüpft werden. Die Überarbeitung erfolgte insbesondere im Hinblick auf die neuesten Latein-Lehrpláne, woraus u. a. vor allém eine Erweiterung in der Beschreibung der Eigennamen sowie eine Erweiterung und Anpassung der lateinischen Anwendungsbeispiele und der mittellateinischen Stichworteintráge resultierte. Unter den Bearbeitern sind neben Frau R. Hau, die die inhaltliche und formaié Hauptarbeit wahrnahm, Herr Dr. E. Kulf, Herr Dr. R. Pietsch und Herr Prof. V. Di Gregorio zu nennen, die aufgrund ihrer vielfáltigen und langjáhrigen unterrichtlichen Erfahrungen an Gymnasien und Universitáten auBer sprachlichen und lexikographischen vor allém auch didaktische Gesichtspunkte berücksichtigen konnten. Weiterhin sind hervorzuheben Frau S. Grebe, Herr Dr. H. Martinét sowie Herr C. Schmitt, die einerseits unter besonderer Berücksichtigung von Spezialaufgaben (wie z. B. Auswahl mittellateinischer Eintráge, Epochenklassifizierung), andererseits hinsichtlich der allgemeinen Auswahl und Organisation der Stichwörter wesentliche Beitráge geleistet habén. Als Historiker kam Herr Dr. N. Schröer bei der Bearbeitung der zahlreichen Eigennamen zum Zuge. Bei der Auswahl des Wortschatzes wurden sowohl klassische als auch vorund nachklassische, sowie spát- und mittellateinische Autoren berücksichtigt; dabei war für die Einbeziehung, bzw. den AusschluB von Schriftstellern und Werken bestimmend, ob sie im heutigen Unterricht gelesen werden. Denn im heutigen Unterricht werden, besonders in Leistungskursen, neben den klassischen und den besonders bekannten Schriftstellern und Dichtern, die nach wie vor im Zentrum der Lektüre stehen (wie z. B. Cásar, Cicero, Sallust, Livius, Seneca, Tacitus, Catull, Horaz, Vergil, Tibull, Properz, Ovid), auch vorklassische Autoren gelesen, wie z. B. Cato, Plautus, Terenz und Lukrez, weniger oft herangezogene nachklassische wie Petron, Persius, Martial, Juvenal, Plinius, Gellius, Apulejus, spátlateinische Schriftsteller, insbesondere Kirchenschriftsteller, wie z. B. Tertullian, Minucius Félix, Augustinus, auBerdem ausgewáhlte Stellen aus der Vulgata und Literatur des Mittelalters, so z. B. der Wortschatz der Carmina Burana. Bei der Darstellung des Wortschatzes wurden didaktische und methodische Gesichtspunkte ganz besonders berücksichtigt. Der Schüler soll rasch und zuverlássig die Bedeutung finden können, die für seinen Text paBt, und er soll