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Die Trockenaufbereitung von Steinkohle. Von Bergassessor Dr.-Ing. H.Winkhaus, Osterfeld. (SchluB.) Sonstige Bauarten von Trockenherden. Arms- Herd. In England ist die Ashington-Grube bei Morpeth in Northumberland mit Arms-Herden ausgestattet. Dieser Herd wird von der Roberts & Scháfer Co. in Chikago gebaut und arbeitet nach genau denselben theoretischen Orundsátzen wie die vorgenannten. Lizenzinhaberin für England ist die Firma Hugh Wood & Co. in Newcastle-upon-Tyne, unter deren EinfluB seit kurzem Abb. 23. Arms-Herd. auch die Birtley Iron...
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Die Trockenaufbereitung von Steinkohle. Von Bergassessor Dr.-Ing. H.Winkhaus, Osterfeld. (SchluB.) Sonstige Bauarten von Trockenherden. Arms- Herd. In England ist die Ashington-Grube bei Morpeth in Northumberland mit Arms-Herden ausgestattet. Dieser Herd wird von der Roberts & Scháfer Co. in Chikago gebaut und arbeitet nach genau denselben theoretischen Orundsátzen wie die vorgenannten. Lizenzinhaberin für England ist die Firma Hugh Wood & Co. in Newcastle-upon-Tyne, unter deren EinfluB seit kurzem Abb. 23. Arms-Herd. auch die Birtley Iron Co. steht. Die Hersteller führen als besondern Vorzug des Arms-Herdes an, daB er kráftiger gebaut ist und eine bessere Überwachung und Einstellung des Aufbereitungsvorganges gewáhrleistet. Auch dieser Herd, den Abb. 23 zeigt, hat einen hin- und hergehenden Tisch, der mit Riefen versehen und mit einem dünnen Maschengewebe überspannt ist. Die Riefenhöhe nimmt nach dem Austragende hin ab; Höhe und Anordnung der Riefen wechseln mit den verschiedenen Kohlensorten. Eine Besonderheit dieses Herdes ist, daB die Riefen meist nicht parallel zur untern Tischkante, sondern in einem je nach den Verháltnissen verschiedenen Winkel zu ihr angebracht sind. Die Tischform náhert sich noch mehr dem Dreieck als die des S. J.-Herdes. Die in Abb. 23 rechts erkennbare Schranke fehlt meist, wáhrend diejenige am entgegengesetzten Bergeaustragende diagonal über den Tisch verláuft. Infolgedessen stauen sich die Berge nicht, sondern breiten sich über eine weitere Fláche aus. Die Erzeugnisse werden über einen gröBern Teil der Tischkante ausgetragen, wodurch sich angeblich die Grenze zwischen Bergen und Mittelprodukt sowie zwischen Mittelprodukt und Reinkohle genauer ziehen láBt und nur geringe Mengen von Mittelgut in Umlauf gesetzt zu werden brauchen. Anderseits verzichtet man aber auf die groBen Vorteile, die zweifellos für den S. J.- und den Y-Herd in dem Bergestauwall liegen. Aus diesem Grundé dürften die Arms-Herde empfindIicher für Schwankungen der Art und der Menge des Aufgabegutes sein und bei ihnen leichter Kohlenverluste durch den Abgang von gröBern Reinkohlenstücken und Mittelgut mit den Bergen auftreten. Der Tisch ist von der Aufgabe zur Austragkante abwárts und von dem Kohlenaustrag zum Bergeaustrag aufwárts geneigt, so daB die Berge infolge der Hinund Herbewegung des Tisches aufwárts wandern. Beide Neigungen sind durch Schrauben leicht verstellbar. Die Abnahme der Kohlé erfolgt an der untern Tischkante, wáhrend die Berge an der in Abb. 23 untén links liegen den Ecke anfallen. Der Antrieb geht von einem Exzenter aus, dessen Geschwindigkeit sich durch ein Reibradgetriebe in weiten Grenzen ándern láBt. Im Gegensatz zu den Sutton-Steele-Herden greift die Verbindungsstange vom Antrieb unmittelbar an der náchstgelegenen Kanté des Tisches an. Sein Rahmenwerk stützt sich mit kurzen Hebelarmen auf einen besondern Tragrahmen, der fest auf dem schweren Hauptrahmenwerk des Unterbaus verlagert ist. Auf eine gute Vorklassierung des Aufgabegutes im KorngröBenverháltnis 2:1 wird besonderer Wert gelegt. Dazu benutzt man im allgemeinen »Arms-Siebe«, fast wagrecht verlagerte mechanische Zittersiebe mit hoher Abb. 24. Arms-Herd für die KorngröBe 20-10 mm auf der Ashington-Grube. Schlagzahl (etwa 500 je min), die den Vorteil groBer Leistung und niedriger Bauhöhe habén sollen. Auf der Ashington-Grube werden von zwei ArmsHerden stündlich 30 t Rohkohle aufbereitet. Der gröBere von beiden (Abb. 24) verarbeitet die Kohlé von 20-10 mm, der kleinere die Kohlé von 10-5 mm,

Termékadatok

Cím: Glückauf Januar-Dezember 1928. I-II. [antikvár]
Szerző: Dr. E. Jüngst , Dr. G. Gillitzer , Dr. P. Damm , Prof. Dr. K. Glinz W. Beeckmann
Kiadó: Verlag Glückauf m.b.H.
Kötés: Könyvkötői kötés
Méret: 210 mm x 290 mm
Dr. E. Jüngst művei
Dr. G. Gillitzer művei
Dr. P. Damm művei
Prof. Dr. K. Glinz művei
W. Beeckmann művei
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