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Glückauf Januar-Juni 1931. I. (fél évfolyam) [antikvár]

Dr. E. Jüngst, Dr. P. Kukuk, G. Schmid, W. Beeckmann

 
Berg- und Hüttenmánnische Zeitschrift Nr.1 .- 3. Januar 1931 67. Jahrg. Kohlenaufbereitung nach petrographischen Gesichtspunkten. ingenieur der Zeche Brassert, Dipl.-Ing. Schmidt, dort eine besondere »Schlagwerkmühle« gebaut, bei der man in Anlehnung an vorhandene Hammermühlen auf einer umlaufenden Welle eine Reihe von Schlagstáben pendelnd anordnete. Für das Aussieben wurde Von Direktor Dr. K. Lehmann und Dr.-Ing. E. Hoffmann, Essen. Die Eigenschaften der petrographischen Kohlenjestandteile hat der zweitgenannte Verfasser bereits...
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Berg- und Hüttenmánnische Zeitschrift Nr.1 .- 3. Januar 1931 67. Jahrg. Kohlenaufbereitung nach petrographischen Gesichtspunkten. ingenieur der Zeche Brassert, Dipl.-Ing. Schmidt, dort eine besondere »Schlagwerkmühle« gebaut, bei der man in Anlehnung an vorhandene Hammermühlen auf einer umlaufenden Welle eine Reihe von Schlagstáben pendelnd anordnete. Für das Aussieben wurde Von Direktor Dr. K. Lehmann und Dr.-Ing. E. Hoffmann, Essen. Die Eigenschaften der petrographischen Kohlenjestandteile hat der zweitgenannte Verfasser bereits Törtért1 und darauf hingevviesen, daB deren Trennung und Weiterverarbeitung für bestimmte Kohlenarten wirtschaftlichen Erfoig verspreche. An Hand zahlreicher Zerkleinerungs- und Siebversuche ist nachgewiesen worden, daB eine elastische Zerkleinerung eine weitgehende Trennung der Bestandteile herbeizuführen erlaubt. Endlich habén Versuche mit Schleudermühlen erkennen lassen, daB die Trennung auf diesem Wege auch für den GroBbetrieb nutzbar zu machen sein diirfte. Unter Hinweis auf diese Ausführungen soll über die Ergebnisse weiterer Untersuchungen berichtet werden. Aufbereitungstechnische Versuche. Nach den Erfahrungen der Vorversuche war darauf zu achten, daB die Glanzkohlenanreicherung nicht zu feinkörnig erhalten wurde. Ferner war die Verbesserung der elastischen Schlagwirkung zur Erzielung einer weitgehenden Trennung und die gemeinsame Vornahme des Trennens uijd Absiebens anzustreben. Unter den bereits bekannten Aufbereitungsund Zerkleinerungsgeráten fand sich kein geeignetes. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit dem Ober1 Hoffmann: Aufbereitungstechnisclie Trennun.e;der petrographischen Kohlenbestandteile, Glückauf 1930, S. 529. Abb. 2. Ansicht der Schlagwerkmühle ohne Geháuse. eine konische Trommel gewáhlt, die gleichláufig oder gegenláufig zum Schlagwerk angetrieben werden kann. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit des ununterbrochenen Betriebes. Die erste Ausführung dieser Mühle zeigt Abb. 1 im Schnitt, Abb. 2 in Ansicht nach Entfernung des Geháuses. Das Gut gelangt durch die Eintragschurre in den Bereich der Schláger und wird von ihnen »elastisch<< bearbeitet. Die Zerkleinerung bezweckt nicht die Erreichung einer bestimmten KorngröBe, sondern die Lösung der einzelnen Gefügebestandteile. Die spröde Glanzkohle zerbricht hierbei feiner, die Mattkohle bleibt gröber. Die Faserkohle wird sehr fein zerschlagen und zerfállt in feinste Zellwandbruchstücke. Wáhrend die bereits zerkleinerte Glanz- und Faserkohle durch die Siebtrommel falit, befördert diese vermöge ihrer Verjüngung das noch in der Mühle verbliebene Gut weiter, das dabei dauernd der Einwirkung der Schláger ausgesetzt ist. Auf diesem Wege wird die noch vorhandene Glanzkohle jeweils stárker zerkleinert und geht durch das Sieb. Das Restgut, die Mattkohle, wird, ohne auf eine bestimmte KorngröBe gebracht zu sein, am Ende der Mühle in den dafür bestimmten Behálter ausgetragen. Die Geschwindigkeit des Schlagwerkes und der Siebtrommel mtissen aufeinander abgestimmt und, zusammen mit der Ver-, jüngung und der Sieblochung der Trommel, der Art und Zusammensetzung des Aufgabegutes sowie der gevvünschten Erzeugnisse angepaBt sein. Bei der auf der Zeche Brassert gebauten Versuchsanlage fiel die Faserkohle im allgemeinen mit in den Glanzkohlenbehalter, weil die notwendige Absaugung nicht möglich war. Dadurch und durch die noch nicht voll-

Termékadatok

Cím: Glückauf Januar-Juni 1931. I. (fél évfolyam) [antikvár]
Szerző: Dr. E. Jüngst , Dr. P. Kukuk , G. Schmid W. Beeckmann
Kiadó: Verlag Glückauf m.b.H.
Kötés: Könyvkötői kötés
Méret: 210 mm x 290 mm
Dr. E. Jüngst művei
Dr. P. Kukuk művei
G. Schmid művei
W. Beeckmann művei
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