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ERÖFFNUNGSABEND
Gruß des Vorsitzenden, Superintendent Wohlgemuth „Weißt du nicht, daß Gottes Güte dich zur Umkehr treibt?" Damit grüße ich euch ganz persönlich alle miteinander, ihr lieben Schwestern und Brüder, die ihr gekommen seid zur Blankenburger Konferenz. Ich grüße euch mit dem Wunsch, daß uns allen miteinander ein reicher Segen aus dei Fülle Gottes geschenkt sein möge. Daß es also ein gesegnetes Hören gebe, ein erhörliches Miteinander-beten und ein frohes Einander-begegnen, einander zur Förderung und zur Hilfe für unseren Weg weiter wieder hinein in den Alltag, wieder hinein in unsere Gemeinden.
Aus einem schriftlichen Gruß von Oberkirchenrat Dr. Werner de Boor:
Ich grüße die ganze Konferenz in dem tiefen Dank, daß ich so manches Mal doch unter euch, meine Brüder und Schwestern, sein konnte. Das ist mir eines der großen Geschenke Gottes in meinem Leben. Ich sehe die gefüllten Sitzreihen vor mir, ich höre im Herzen den mächtigen Gesang unserer Blankenburger Lieder, lausche innerlich dem Chor und denke an die Wunder der Gnade Jesu, die in den Herzen geschehen. Ich grüße alle in der Verbundenheit in ihm, der uns so geliebt hat, und bin euer alter Werner de Boor.
GRUSSWORTE Oberkirchenrat Krannich
Im Matthäusevangelium, im 12. Kapitel steht: „Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." Liebe Brüder und Schwestern, ich bin nicht zum erstenmal hier, aber vom erstenmal bis zum heutigen Tag bin ich immer gern hier. Ich möchte Ihnen allen recht herzliche Grüße aus Eisenach überbringen. Unser Landesbischof befindet sich in Holland auf einer Tagung des Lutherischen Weltbundes und hat mich deshalb geschickt, um ihnen einen herzlichen Gruß zu überbringen. Ich möchte Sie nach diesem Gruß recht herzlich willkommen heißen hier im Thüringer Land und im Raum der Thüringer Kirche. Ich bin auf meiner Herfahrt durch zwei Heime und ein Pfarrhaus gekommen, um etwas zu erledigen. Die Häuser glichen Schwalbennestern, angefüllt mit Konferenzgästen. Ich freue mich, daß in unseren Häusern das Wort lebendig ist: Gastfrei zu sein vergesset nicht, denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt, Boten Gottes beherbergt.