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VORWORT
Wem du begegnest, und wer mit dir spricht Herr, der du segnest, gib uns dein Licht,
daß auf den Wegen unserer Zeit bleibe der Segen und Gottes Geleit.
GOTTES GELEIT
macht uns dessen gewiß, daß keiner von uns in
seinem Leben unterwegs ist, der der frohen Zuversicht
entbehren müßte, daß Gott bei ihm sei.
So darf jeder Mensch mit dem Psalmsänger beten:
„Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir."
Von der Geburt bis zum Sterben geschieht unser
Kommen und Gehen unter den Augen Gottes,
die bis in das Verborgenste unseres Lebens sehen.
Welch ein Trost: keiner ist verlassen!
Gott ist bei dir in den Stunden beglückender Freude
und schmerzhaften Leides.
Er begleitet unsere Kindheit, nimmt teil an dem
Geschehen unserer Jugendzeit, will der Erste im Bund
der Ehe und Familie sein, weiß um unsere
Geschäftigkeit im Alltag, segnet den Dienst und die
Arbeit unseres Lebens, kennt auch unsere Probleme,
ist bei uns, wenn die Krankheit uns anfällt
und sich das Alter bemerkbar macht -
und er allein drückt uns zu seiner Stunde die Augen zu,
um uns in sein Reich zu geleiten.
Gottes Geleit! Wer wollte darauf verzichten!
Gottes Geleit - eine Realität, aber auch ein Angebot
des Schöpfers, des Vaters aller Dinge!
Wir dürfen dankbar im Glauben seine Hand ergreifen
und fröhlich und getrost unsere Straße ziehen.
Das walte Gott!
Albert Bartsch