Bővebb ismertető
Die dritte Auflage dieses Buches gibt nicht nur zu einer Reihe von Verbesserungen, sondern auch dazu Gelegenheit, in der Form von - soll ich sagen zeitgemäßen" oder muß ich sagen unzeitgemäßen"? - Epilegomena auf einige aktuelle Fragen einzugehen, die sowohl den einstigen Anlaß als auch die bleibende Absicht dieses Buches berühren. Zunächst hatte ich zwar erwogen, in ausgesprochen methodologischen Prolegomena auf den mehr als eigenwilligen Gebrauch einzugehen, der vom Werk Karl Barths zur Zeit reichlich gemacht wird. Aber das hätte zu einer Erörterung geführt, die den Rahmen dieser kleinen Untersuchung sprengen und ihre absichtlich karg gehaltene Gestalt etwas arg strapazieren würde. Es scheint mir zudem nicht unbillig zu sein, das Buch in der Form zu belassen, in der es die Beachtung der Zunft und nicht zuletzt die Zustimmung desjenigen Theologen gefunden hat, zu dessen besserem Verständnis es beitragen wollte. Auf die Problematik, die durch die Frage nach der angemessenen Methode der BARTH-Interpreta-tion aufgeworfen ist, hoffe ich bei anderer Gelegenheit zurückzukommen. Für diesmal mag es genügen, einige Mißverständnisse auszuräumen oder zumindest doch als solche zu kennzeichnen und sodann wenigstens auf den dogmatischen Angelpunkt im Werk Barths hinzuweisen, der es zu erlauben scheint, dessen Theologie entweder im Zeichen eines politischen Bar-thianismus sozusagen um 180 Grad zu wenden oder aber unter dem Vorzeichen der Vollendung neuzeitlicher Subjektivität gleich ganz und gar aus den Angeln zu heben. Beide Versuche - der zweite dürfte verwegener und fruchtbarer zugleich sein -sind ja einander so unähnlich nicht. Les extremes se touchent -gilt auch hier. Der Gegensatz zu solchen Versuchen muß übri-