Bővebb ismertető
Auf ein Wort unter uns
Liebe Mitbrüder,
verschiedene sind enttáuscht, dafi an dieser Stelle ihre Zuschriften nicht behan-delt werden, die doch — wie sie meinen — allgemein interessieren. Dazu ist zu sagen, dafi grandsátzliche Fragen, die in den Bereich unseres Werkes fallen, seit eh und je auf den folgenden Seiten angesprochen werden. Es lohnt sich, sie zu lesen und zu studieren. Wenn es aber um bestimmte Predigten und Autoren geht oder um Áufierungen, die leicht auf sie schliefien lassen, dann möge man sich lieber des Adressenverzeichnisses bedienen und auf direktem Weg das Problem kláren. Ich mache mich auch gern zum Vermittler von Wünschen und Kritik, aber moderiert und diskret über die Schreibmaschine. Was irgendwie Personen betrifft, kann hier nicht wie auf einem offenen Markt verhandelt werden, selbst dann nicht, wenn eine Anerkennung ausgesprochen werden soll. Wir geben öífentlich keine Zensuren und schreiben keine Rezensionen. Das überlassen wir den einschlágigen Publikationen.
Die einleitenden Zeilen »Auf ein Wort unter uns« verstehe ich als eine Art »Werkstattgesprách«, wie eine renommierte Zeitschrift ihr Kontaktgesprách mit den Lesem bezeichnet. Fragen der Planung, der Thematik, der Gestaltung und vieles andere mehr soll auf den Tisch kommen, was zumeist im Gesprach mit den Beratern vorgeklárt worden ist. So hat dann jeder Bezieher die Mög-lichkeit, nach seiner Erfahrung und seinen Erfordernissen mitzubestimmen. Und dafi wir darauf reagieren, kann jeder bezeugen, der seit Jahren die Ent-wicklung des Werkes verfolgt.
Widmen wir uns heute einmal der letzten Seite, dem Autorenverzeichnis. Es ist naturgemáfi in stándiger Bewegung, denn »Gottes Wort im Kirchenjahr« ist ein Sammelwerk. Nun macht aber diese Seite immer mehr den Eindruck, dafi sie bald aus den Nahten platzen wird. Das Anwachsen der Zahl unserer Mitarbeiter hat mit »unabweisbaren Sachzwangen« zu tun, wie sich ein Politi-ker ausdrücken würde. Wahrend der Umfang unseres Angebotes bleibt, ist der einzelne immer weniger imstande, gröfiere Auftráge zu übernehmen, zumal ja alles nebenher geleistet werden mufi. Es verlangt von einem Prediger ein gro-fies Mafi an Selbstdisziplin, seine Gedanken in eine Form zu bringen, dafi sie im Druck erscheinen und seinen Mitbrüdern wirklich dienen können. Das kostet viel Zeit und nicht zuletzt Freizeit. Von uns aber habén immer mehr immer weniger Zeit — und wer viel Zeit hat, für den werden sich die Bezieher in vielen Fállen immer weniger Zeit nehmen. Soll alsó das Werk attraktív bleiben, mufi dafür gesorgt werden, dafi unser Programm von einer gröfieren Anzahl quali-fizierter Autoren übernommen wird. Sie zu finden ist keine Kleinigkeit. Es ist in Wahrheit nur möglich zusammen mit Ihnen. Dafür und für weitere Ent-deckungen ein herzliches Dankeschön!
M/i
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