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Auf ein Wort unter uns Liebe GW-Leser, »Zu den Fürbitten hatte ich noch einen Wunsch«, sagte mir ein Mitarbeiter. »Die Einleitung durch den Priester sollte nicht mit den Worten enden: >Wir bitten dich
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Auf ein Wort unter uns Liebe GW-Leser, »Zu den Fürbitten hatte ich noch einen Wunsch«, sagte mir ein Mitarbeiter. »Die Einleitung durch den Priester sollte nicht mit den Worten enden: >Wir bitten dich<; denn dann fahrt die Gemeinde spontán fort: .Erhöre uns'.« Auf diese Idee ware ich nie gekommen, denn mir ist das noch nicht passiert. Hingegen war mir mai etwas anderes aufgefallen. Bei einer Aushilfe fragte mich der Yorbeter in der Sakristei nach den Fürbitten. Ich gab ihm das Beiheft zur Liturgie und hörte ihn nachher vorlesen: »Für unsere Gemeinde Gemeinschaft: Schenke ihr « Die Vor-lage hatte »Gemeinde/Gemeinschaft« zur Wahl gestellt, der Vorbeter wahl-los heruntergelesen. Wahrscheinlich können Sie ahnliche Beispiele nennen und habén entsprechende Wünsche. Als wir im Redaktionsbeirat über die Form der Fürbitten sprachen, zeigten sich zwei Richtungen, die nicht »unter einen Hut zu bringen« sind. Die einen wün-schen Abwechslungsreichtum, auch bei den Antworten der Gemeinde, und schat-zen Formulierungen, die aufhorchen lassen - neue Ideen also; andere fragén nach unkomplizierten Vorlagen, die man ohne grofie Vorbereitung überall verwenden kann. Beide Seiten habén gute Argumente, für beide gibt es auch abschreckende Beispiele. Deshalb werden Sie in diesem Werk weiterhin beide Arten finden. Ver-gessen wir auch nicht: Es gibt nicht nur die vorgelesenen Fürbitten; es besteht auch die Möglichkeit, spontáné, frei formulierte Bitten vorzutragen - in vielen anderen Landern tut man sich damit leichter als im deutschsprachigen Raum. Hin und wieder, zumal an Werktagen, sollte auch das stille Fürbittgebet eine Chance bekommen. Der Priester kann dazu einladen: »Lafit uns nun in Stille Für-bitte halten« und die Gebetsstille beschliefien mit: »Herr, erhöre unser Gebet -und lafi unser Rufen zu dir kommen.« Die Fürbitten und die anderen Texte und Anregungen zur Liturgie in diesem Werk stammen von zwanzig verschiedenen Autoren. Alle wollen sie der Gottes-dienstvorbereitung und -gestaltung dienlich sein; doch wird nicht jeder Leser mit jedem Autor etwas anfangen können. Auf jeden Fali empfehle ich ein rechtzeiti-ges und sorgsames Durchlesen der Vorlagen, vor allém dann, wenn Sie den ge-druckten Text in den Gottesdienst mitnehmen. In einem Alpenführer las ich im Vorwort: »Der Text aller in diesem Führer be-schriebenen Touren wurde nach bestem Wissen und Gewissen des Autors ausge-arbeitet. Autor und Verlag können jedoch keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben geben und lehnen im Falle eines Unfalls jede Haftung ab.« Das leuchtet ein. Das Buch kann Informationen und Tips geben; die Bergtour mufi der ein-zelne dann in eigener Verantwortung und aus eigenen Kraften durchführen. Áhn-liches gilt für dieses Werkbuch zur Liturgie. Es bietet Beispiele, Anregungen; es kann aber dem Liturgen nicht die Verantwortung für eine gewissenhafte Leitung der Liturgie abnehmen. : mttsk ijm 1 . , lw< Mi.li.

Termékadatok

Cím: Gottes Wort im Kirchenjahr 1988 B/1 [antikvár]
Szerző: Alfred Mertens , Claudius Groß , Franz Karl Heinemann Hajo Trümper
Kiadó: Echter Verlag
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 160 mm x 240 mm
Alfred Mertens művei
Claudius Groß művei
Franz Karl Heinemann művei
Hajo Trümper művei
Bolti készlet  
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