Bővebb ismertető
ljPANIEN gab der europáischen Kunst beides: durch el Greco das überirdische Verschmelzen von Farbe und Form im Ausdruck höchster Ekstase, mit Goya die Dámonie, das Sichtbarmachen des Ungeheuerlichen. Zwar záhlt das Werk Goyas auch Bilder religiösen Gehalts, aber ihnen fehlt die Inbrunst. Dort, wo er sie wie in der HL Familie" versucht, wirkt seine Maierei akademisch glatt. Aber wenn die Szene ihn packt, wenn er darin menschliche Leidenschaft und Qual gestalten kann, schafft er auch hier Meisterhaftes, so die brutale Realitát der Gesichter bei der ,,Gefangennahme Christi" oder den überwáltigenden Schmerz im Antlitz des Gekreuzigten, dessen fahler Leib sich anklagend aus dem Dunkel reckt. Den gröBten Verkünder der menschlichen Angst, den das Abendland gekannt hat", nannte André Malraux diesen Künstler, der das Schicksal zwang, sich ihm in unheimlichen Gesichten und Gestalten zu offenbaren. Viel Rátselhaftes liegt darin verborgen. Als un cauchemar, plein de choses inconnues" - einen Alpdruck voll von unbekannten Dingen - hat schon Baudelaire das Werk Goyas empfunden. Auch unsere Zeit, die im Surrealismus verwandten Beziehungen nachspürt, um in neue Bereiche der Erfahrung und des Gestaltens vorzudringen, steht noch vor manchem Geheimnis. Sie spürt das Absurde, Widersinnige,