Bővebb ismertető
VORWORT ZUR ZWŐLPTEN AUFLAGE Das Fehlen des vorliegenden Bandes für mehr als ein Jahrzehnt erklárt sich zum Teil durch die groBen Schwierigkeiten naeh dem Kriegsende, andrerseits aus der Notwendigkeit, dem Band eine vollstándige Neubearbeitung zuteil werden zu lassen. Die rasche Entwicklung im Bereiche der Atomphysik im allgemeinen und insbesondere dem der Struktur der Materie verlangten naeh eingehender Neubehandlung der einzelnen Sondergebiete durch Fachleute, damit der Grimsehl den neuesten Stand der Forschung wiedergeben konnte. Daher waren zeitraubende und umstándliche Verhandlungen nötig, um die Mitarbeiter zu gewinnen; die Gemeinschaftsarbeit am Grimsehl ist auch nicht von dem Geschick so vieler anderer áhnlicher Werke verschont geblieben, indem einzelne Mitarbeiter ihre Zusagen zurückgezogen und wir Herrn Prof. Dr. Gkotrian durch den Tod verloren habén. Wie sebon der Umfang zeigt, hat der Band eine vollstándige Umarbeitung und Erweiterung gefunden: Wir stellen die Kernphysik - ihrem Rang und ihrer Bedeutung gemáB - an den Anfang und scbildern dann die Dualitát der Strahlung und Materie, nachdem das Bohrsche Atommodell im Band III eine ausführliche Würdigung erfahren hat. Bei der Schilderung der Spektren konnte infolgedessen ein übergeordneter Standpunkt eingenommen werden, der, wie wir glauben, dem Werke zugute kommt und auch tiefer liegende Fragen zu behandeln gestattet. Fast vollstándig neu geschaffen wurden die Abschnitte über die Molekülpbysik, die Physik der Flüssigkeiten und der Festkörper, wobei wir trotz knapper Fassung der Bedeutung dieser Gebiete gerecht zu werden versuchten. Den SchluB des Bandes bildet eine kurze Betrachtung der Materie und Strahlung im Weltraum, ursprünglich von Herrn Prof. Dr. Grotktan entworfen und freundlicherweise von Herrn Prof. Dr. Wempe, mit Unterstützung Herrn Dr. Schefflers, für das Werk umgearbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Wenn es trotz aller Schwierigkeiten gelungen ist, den Band zwar verspátet, jedoch in geplanter Weise fertigzustellen, so möchte ich hierfür allén Mitarbeitern ganz besonderen Dank sagen, ebenso aber auch Herrn Prof. Dr. Kockel, der das gesamte Manuskript kritisch durchgesehen und manche Verbesserungen angeregt hat.