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Natur, Klima, WirtschaftDie Halbinsel Krim, die sich über ein Territorium von rund 27 000km2 erstreckt, liegt im Süden des europäischen Teils der Sowjetunion. Im Nordosten wird sie vom Asowschen Meer, im Süden und im Westen vom Schwarzen Meer umspült. Mit dem Festland ist die Halbinsel durch die schmale Landenge von Perekop verbunden.Trotz des verhältnismäßig kleinen Territoriums der Halbinsel sind auf der Krim verschiedenartige Reliefs, Landschaften und Naturbedingungen anzutreffen. Rund vier Fünftel sind Ebene, wo sich einstmals ausgedörrte Steppen hinzogen. Doch seit der Nordkrimkanal in Betrieb genommen wurde, tränken die Wässer des Dnepr Tausende Hektar der durstigen Erde. Die sonnenversengte Steppe verwandelte sich in Gärten, Weinberge und Reispflanzungen. Wer mit der Bahn auf die Krim fährt, sollte nicht versäumen, sich die Bewässerungsanlagen des Nordkrimkanals anzuschauen an einigen Stellen ziehen sie sich beiderseits entlang des Schienenstranges.Gebirgig ist die Krim im Süden und teilweise im Osten. In leichtem Bogen erstreckt sich das Krim-Gebirge von Südwest nach Nordost, von Sewastopol bis Feodossija, über rund 150 km. Es besteht aus drei parallelen Hügelketten. Die höchste von ihnen, die südliche oder Hauptkette, zieht sich an der Küste entlang, manchmal ganz dicht am Meer, manchmal drei bis acht Kilometer davon entfernt. Auf dem schmalen Landstreifen zwischen dieser Kette mit dem 1545 m hohen Roman-Kosch-Gipfel und dem Meer liegen die wichtigsten Kurorte der Krim, unter denen der Rayon Groß-Jalta mit 140 000 Einwohnern an der Spitze steht. Dazu gehören die Städte Jalta (Verwaltungszentrum des Erholungsgebietes), Alupka und die Siedlungen Gursuf, Massandra, Liwadia, Gaspra, Korei's, Mißchor, Simeis und Foros. Gerade hier, viele Kilometer entlang der warmen Schwarzmeerküste von Gursuf, am Berge Aju-Dag (Bärenberg), bis zur Bucht von Laspi zieht sich die Reihe der Sanatorien und Erholungsheime, der prächtigen Paläste für Erholung und Genesung.An der Südküste der Krim herrscht ein subtropisches Mittelmeerklima, dem die Klimawerte von Venedig und Bologna in Italien und von Toulouse und Marseille in Frankreich am nächsten kommen.Jalta ist zu jeder Jahreszeit schön, deshalb ist es so schwer, jemandem zu empfehlen, wann er nach Jalta fahren soll.Im Winter können die Lufttemperaturen hier um 20 Grad höher liegen als in dem auf der anderen Seite des Gebirges gelegenen Simferopol, dem Gebietszentrum der Krim. Frostwetter hält sich selten länger als fünf Tage. Dabei ist der Begriff ,,Frost" sehr relativ zu sehen: Die Quecksilbersäule sinkt an solchen Tagen selten unter Null. Im allgemeinen erinnert der Winter an der Südküste der Krim an einen ordentlichen Herbst im Norden. Mehr noch, in den Wintermonaten öffnen sich hier Blüten, die man bei gemäßigtem Klima erst im Frühling oder im Sommer sehen kann. Im Januar beispielsweise blühen Schneeglöckchen,