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Emanuel Winternitz - Großes Lexikon der Musik 1. (töredék) [antikvár]

Großes Lexikon der Musik 1. (töredék) [antikvár]

Emanuel Winternitz, Norman Lloyd

 
VorwortAngesichts der zahlreichen renommierten und fachlich fundierten Lexika und Enzyklopädien zur Musik könnte die erste Reaktion auf das Erscheinen des vorliegenden Bandes die Frage sein: Brauchen wir tatsächlich noch ein Musiklexikon? Die Antwort - ein entschiedenes Ja - ergibt sich schon bei oberflächlicher Durchsicht dieses Buches. Durch seine langjährige Tätigkeit als Musikpädagoge hat nämlich der Autor, Norman Lloyd, die seltene Fähigkeit erworben, schwierige Fakten auf einfache Weise zu verdeutlichen, Unklarheiten...
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VorwortAngesichts der zahlreichen renommierten und fachlich fundierten Lexika und Enzyklopädien zur Musik könnte die erste Reaktion auf das Erscheinen des vorliegenden Bandes die Frage sein: Brauchen wir tatsächlich noch ein Musiklexikon? Die Antwort - ein entschiedenes Ja - ergibt sich schon bei oberflächlicher Durchsicht dieses Buches. Durch seine langjährige Tätigkeit als Musikpädagoge hat nämlich der Autor, Norman Lloyd, die seltene Fähigkeit erworben, schwierige Fakten auf einfache Weise zu verdeutlichen, Unklarheiten aufzuhellen, Sinn von Widersinn zu trennen und mit dem Leser zum Kern einer musikalischen Frage vorzudringen. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Ruth (selbst eine bekannte Lehrerin und Expertin) hat Lloyd ein Buch vorgelegt, das sich für den Berufsmusiker wie für den Musikliebhaber als unentbehrlich erweisen wird.Der Schreiber dieser Zeilen hatte Gelegenheit, einen Großteil des Manuskripts, so wie es aus der Schreibmaschine des Verfassers kam, zu lesen. Es war dies für mich ein richtiges Abenteuer, und meine Geduld wurde oft auf die Probe gestellt, weil ich stets neugierig auf die Fortsetzung wartete, die immer gleich anregend, belehrend, leicht lesbar und dabei unterhaltend war.Das Mitwirken an der Entstehung eines solchen Lexikons ist für mich im allgemeinen kein besonders vergnüglicher Zeitvertreib. Hier aber kann ich ohne Zögern bestätigen, daß diese Musikenzyklopädie von Seite zu Seite wie ein Roman entstand und sich auch genauso liest; das Buch hat für mich und viele andere den Charakter des Außerordentlichen, weil die Verfasser Norman und Ruth Lloyd aus ihrer großen Fach- und Menschenkenntnis heraus auch das trockenste musikalische Problem zu erklären und aufzulösen verstehen. Sein Erscheinen kann mit Fug und Recht als ein Ereignis in der Welt der Kunst und des Buches gewertet werden.Martin BookspanA: auf diesen Ton müssen alle Instrumente eines Orchesters gestimmt sein {->Stim-mmg, -^Tonhöhe). Er entspricht dem französischen und italienischen la. Das A der Oboe ist der erste Ton, den man vor einem Instrumentalkonzert zu hören bekommt. In den USA hat das A gewöhnlich 440 Schwingungen in der Sekunde, doch bei manchen Orchestern (z. B. beim Boston Symphony Orchestra) 444 und mehr. In Europa wird zumeist ein tieferes A mit 435 Schwingungen verwendet; in Wien kann man das Normal-A hören, wenn man die Telefonnummer 1509 wählt.Jedes Saiteninstrument hat eine A-Saite. Auf der Geige ist sie die dritte, auf der Gitarre die zweite.Beim Klavier findet man das A folgendermaßen :II III IICDE FG(g)HCDEDas A der Oboe, auf das die Orchester eingestimmt werden, liegt zwischen G und H.Die schwarze Taste links vom A heißt As, rechts davon Ais.Die meist verwendeten A des Notensystems sind:iDie Vorzeichen der Dur- und Moll-Skalen von A und As sind:a-MollA-DurAs-DurABENDMUSIKEN: kirchenmusikalische Veranstaltungen in der Lübecker Marienkirche, begonnen um 1645 mit Orgelmusiken Franz Tunders (von Buxtehude und seinen Nachfolgern an fünf bestimmten Sonntagen des Jahres durchgeführt), 1810 beendet und 1885 von dem Organisten Karl Lichtwark wieder aufgenommen und von Walter Kraft fortgesetzt. Die Bezeichnung Abendmusiken ist für ähnliche Veranstaltungen auch an anderen Orten üblich geworden.Die historische Bedeutung der Abendmusiken Tunders und vor allem Buxtehudes liegt zunächst darin, daß mit ihnen erstmals Kirchenmusik außerhalb des Gottesdienstes öffentlich dargeboten wurde. Die bei den Lübecker Abendmusiken aufgeführten Vokalwerke, meist Schöpfungen der Veranstalter, haben Einfluß auf die Entwicklung des Oratoriums gehabt und der evangelischen Kirchenmusik bedeutende Impulse gegeben.A CAPPELLA: bedeutet im Italienischen im Stil der Kapelle und bezeichnet einen besonders reinen Chormusikstil, wie er in Italien in der Renaissance gepflegt wurde. Im späten 15. Jahrhundert zur Zeit des Josquin Desprez entwickelt, erreichte er seinen Höhepunkt hundert Jahre später in Palestrinas Musik für die Sixtinische Kapelle im Vatikan. Die Singstimmen werden von Instrumenten nur unisono oder überhaupt nicht begleitet. Im 17. Jahrhundert wurde der A-cappella-Gesang von der Kantate verdrängt, deren Singstimmen von Instrumenten mit selbständiger Stimmführung begleitet sind.In neuerer Zeit wird der Ausdruck a cappella für jede - geistliche oder weltliche - Chormusik ohne Instrumentalbegleitung gebraucht.ACCELERANDO: italienisch beschleunigend, bedeutet in der Musik allmählich, aber nicht plötzlich schneller werdend. Die Komponisten verwenden das Accelerando, um einen fließenden Übergang von einem

Termékadatok

Cím: Großes Lexikon der Musik 1. (töredék) [antikvár]
Szerző: Emanuel Winternitz Norman Lloyd
Kiadó: Weltbild Verlag GMBH
Kötés: Fűzött keménykötés
ISBN: 357007143X
Méret: 220 mm x 280 mm
Emanuel Winternitz művei
Norman Lloyd művei
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