Bővebb ismertető
Aorwoi't.
Es fehlt nicht an Lehrbüchern, die den Gasmaschinen- und Generatorenbau in seiner Gesamtheit behandeln. Die Großgasmaschine jedoch, die mit der Kleingasmaschine zwar den Arbeitsprozeß, mit der Dampfmaschine aber die wichtigeren, bauliehen Grundlagen gemeinsam hat, ist ein Spezialzweig des Maschinenbaues geworden, und demensprechend gehört ihre Darstellung in ein Sonderwerk, getrennt von der Behandlung der Kleingasmaschinen und der Generatoren.
Die vorliegende Monographie bezweckt, mit der Theorie, der Wirkungsweise und den bedeutendsten Bauarten der Viertakt- und Zweitakt-Großgasmaschinen bekannt zu machen. Sie ist in erster Linie für den Studierenden bestimmt, dem sie Unterlagen für das Entwerfen auf dem Gebiete des Großgasmaschinenbaues, der heute an unsern Schulen die gleiche Beachtung wie der Dampfmaschinenbau verdient und findet, bieten soll.
Sie soll weiterhin Ingenieuren, die dem behandelten Gebiete fernstehen, einen Überblick über die wichtigsten Anordnungen und Einzelheiten der Großgasmaschine geben.
Was den Inhalt des Buches betrifft, so sind in dem wärmetheoretischen Teile die Bestimmung des Gütegrades, sowie die Bedeutung der Kompression und des Mischungsverhältnisses unter den Annahmen veränderlicher und unveränderlicher spezifischer Wärme dargestellt.
Hauptwert wurde auf die Erläuterung der Ausführungsformen und der ihnen zugrunde liegenden Konstruktionsbedingungen gelegt.
Die Kühlung und die Größe der Kolbenkräfte haben im Großgasmaschinenbau zu einer besonderen Ausbildung der Triebwerksteile geführt, die deshalb ebenfalls Berücksichtigung gefunden haben. Bezüglich der Pestigkeitsberechnung dieser Teile sei auf Bachs Maschinenelemente verwiesen.
An dieser Stelle danke ich den Firmen und Ingenieuren, die durch Auskünfte und Überlassung von Material meine Arbeit unterstützt haben.
Besonderen Dank spreche ich der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer aus, die mir die hervorragende Abhandlung von R. Drawe: „Konstruktive Einzelheiten an doppeltwirkenden Viertakt-Gasmaschinen" vor der Veröffentlichung zur Benutzung überließ.
Die Verlagsbuchhandlung hat das Buch mit der ihr eigenen Sorgfalt ausgestattet und ist jeder Anregung, jedem Wunsche in gewohnter Weise entgegengekommen.
Essen-R., im Februar 1910.
H. Dubbel.