Bővebb ismertető
Vorwortw;enn ein engagierter Waffenkenner und erfahrener Auslandsjäger, wie Norbert Klups ein umfassendes Buch über die heutigen Gewehre und Patronen sowie weitere Ausrüstungsdetails für die Großwildjagd herausbringt, dann darf man davon ausgehen, daß genauestens recherschiert wurde und ein umfassender Uberblick mit Bezug zur Praxis gegeben wird.Unser heimisches Wild und die Jagd werden immer unpopulärer. Eine völlig falsche Forstpolitik, verbunden mit einer fortschreitenden UberbevöUierung rauben den wildlebenden Tieren tagtäglich weiteren Lebensraum, sie werden zam Schädling gestempelt imd müssen weichen. Der Druck der auf den Jägern, speziell den Revierpächtem, lastet wird immer größer, was leider dazu führt, daß mehr und mehr Waidgenossen der heimischen Jagd, um deren Erhalt sie unter Einsatz von Kosten imd Freizeit hart gekämpft haben, ade sagen und ihre Jagdausübung ins Ausland verlegen.Dort aber herrschen vielfach gänzlich andere Bedingungen als in den heimischen Ansitzrevieren. Die Anforderungen an des Jägers wichtigstes "Werkzeug", seine Waffe, müssen aus einem anderen Blickwinltel gesehen werden. Deshalb ist ein Werk wie das Vorliegende wichtig.Seit nunmehr 30 Jahren werden Jäger aller Nationen von mir als Gäste geführt. Die meisten sind überzeugt, das richtige Gewehr mitgebracht zu haben. Doch ein Ideallcaliber für jedweden Einsatz gibt es genauso wenig wie das AUroundfahrzeug. Ein Porsche wird auf der Autobahn an Ihnen vorbeizischen, im Gelände sind seine Grenzen dagegen sehr schnell erreicht. Genau wie Sie mit dem bewährtenWaldlcaliber 9,3 x 74 R bei einer Gams-jagd im kahlen Hochgebirge beträchtliche Abstriche machen müssen.Wichtig ist vor allem, daß Sie mit der Waffe treffen können. Die Kaliberwahl steht erst an zweiter Stelle. Ein nicht so ideales Kaliber im "Maschinenraum" Herz-Limge wird seinen Zweck erfüllen. Ein XJberkaliber mittendrauf bringt lange Nachsuchen, endlose Diskussionen und im schlechtesten Fall ein verludertes Stück.Die Vorbereitung zum Beispiel für eine Jagdreise auf starkes Wild nach Afrika, Nordamerika, Australien oder in die Weiten Rußlands läuft meist nach dem gleichen Schema ab: Man besorgt sich zunächst Informationen, indem man die Erfahnmgen anderer, die bereits dort gejagt haben, "anzapft". So wird man schnell herausbekommen, daß zum Beispiel das afrilianische Wild bedeutend schußhärter ist als das heimische. Man beschafft sich also eine Waffe mit einer "dicken Pille" oder alczeptiert das Angebot des Jagdfreundes, dessen bewährte Großkaliberbüchse zu führen.Das notwendige Einschießen auf dem Stand bestätigt zumeist die ängstliche Vermutung, daßein stärkeres Kaliber leider auch einen schmerzlichen Rückstoß hinterläßt. Doch was soll's, so ein Uber-kaliber wird's schon schaffen. Wo die einschlägt, wächst kein Gras mehr", ist die falsche, nicht auszurottende Vorstellung. Hätte er doch eine Waffe mitgebracht, mit der er auch vertraut ist und treffen kann, ist der Stoßseufzer vieler Jagdführer in solchen Situationen.Die heimische Jagd und ihre Ausübimg wird immer theoretischer. Zum Schießen bleibt kaum noch Zeit. Der