Bővebb ismertető
VORWORT.Seit einer Reihe von Jahren ist der Verfasser des vorliegenden Büchleins oft aufgefordert worden, einen Auszug aus seiner größern Kunstgeschichte für den Schul- und den Selbstunterricht herauszugeben. Erst nach langem Zögern konnte ich mich mit dem Gedanken befreunden und mich entschließen, den Auszug zu schreiben. Allein im Beginn der Arbeit ward mir klar, daß ein Auszug aus dem größern Werke unmöglich sei, und daß ein Grundriß der Kunstgeschichte neu geschrieben werden müsse. Dies erforderte vermehrte Arbeit, die sich aber lohnen sollte. Nur die Dreiteiligkeit und überhaupt die Einteilung des größern Werkes wurde beibehalten. Der langjährige Schulunterricht in der Ästhetik und in der Kunstgeschichte überzeugte mich, daß der Schüler, und wohl noch mehr der Leser, bei dieser Anordnung des Stoffes am ehesten zu einem klaren Überblick der Kunstentwicklung und zum Verständnis der Kunstwerke gelangen könne.Auch ein anderes wurde aus dem größern WTerke in diesem Grundriß beibehalten, das Bestreben, bei den Kunstwerken immer auf den ästhetischen Wert, den Gehalt an echter Schönheit, hinzuweisen, also die Kunstwerke als gewollte Verwirklichungen des Schönen aufzufassen, in der Überzeugung, auf diese Weise dem Kunstwerk gerecht zu werden und am ehesten die Geistesbildung des Schülers und Lesers zu fördern.Diese Auffassung gilt heute vielen als ziemlich überflüssig und belanglos. Hierfür soll eine andere Methode Ersatz bieten, wobei das geschichtliche Werden, die Abstammung des Kunstwerks und der künstlerischen Formen und Motive aus oft langer Entwicklung und allerlei Strömungen und Strebungen dargestellt wird. Es wird dabei die in exakten Wissenschaften