Bővebb ismertető
Vorwort.Die in den Vorreden zu den vorhergehenden Auflagen des Grundrisses ausführlicher dargelegten Grundsätze sind auch für die vorliegende Neubearbeitung desselben massgebend geblieben. Es sollte dem Studierenden bei seinem ersten näheren Herantreten an die pathologische Anatomie ein Leitfaden in die Hand gegeben werden, der es ihm ermöglicht, dieses ausgedehnte Gebiet insoweit systematisch durchzuarbeiten, als dasselbe für ihn wichtig und notwendig ist. Der Grundriss soll kein Nachsehlagewerk sein und ebensowenig die umfangreicheren Lehrbücher ersetzen. Um den gedachten Zweck zu erfüllen, war möglichste Kürze der Darstellung die erste Bedingung, welcher genügt werden musste. Dass wichtige und weniger wichtige Kapitel verschieden behandelt, erstere ausführlich, letztere knapper abgefasst werden, ist ein selbstverständlicher Grundsatz, welcher sich auch in den grösseren Handbüchern festgehalten findet; für einen Grundriss erklärt sich aber nach Ansicht des Verfassers von selbst die Berechtigung und die Notwendigkeit, diesem Grundsatz noch in weitergehei:idem Masse Raum zu geben. Man wird daher besonders wichtige Abschnitte verhältnismässig ausführlieh nicht viel kürzer als in grösseren Lehrbüchern , seltenere und W'eniger wichtige Veränderungen in gedrängterer Form dargestellt finden. Einen weiteren Gesichtspunkt, welcher zu einer grösseren Kürze in einzelnen Teilen des Buches leitet, ergeben gewisse, mit der praktischen Ausübung des ärztlichen Berufes besonders innig zusammenhängende Kapitel, welche allgemein in SpezialVorlesungen ausführlicher gelehrt werden, und für deren Darstellung in solcher Weise dem pathologischen Anatomen auch das Material meist nicht in der speziellen Art so reich zur Verfügung zu stehen pflegt. Die einzelnen Formen der Hernien, die Frakturen und Luxationen z. B. studiert wohl niemand in einem Lehrbuch der pathologischen Anatomie, und es wäre für den Studierenden unnützer