Bővebb ismertető
Vorwort zur zweiten Auflage.Aufgaben und Ziele der Schrift sind die gleichen wie in der ersten Auflage: das Ge-samtgebiet der Statistik einheitlich darzustellen und den Studierenden der Wirtschafts-und Sozialwissenschaften, aber auch allén Praktikern und Theoretikern des Wirtschaftslebens, der Sozialpolitik, der Staatsverwaltung, schlieBlich auch weiteren Kreisen der Gebildeten einen Ieicht verstandlichen, nicht zu umfangreichen Behelf zur Gewinnung der grundlegendsten Kenntnisse der Statistik zu bieten. Die nachstehend abgedruckten Abschnitte aus dem Vor-worte zur ersten Auflage kennzeichnen náher die Anschauungen des Verfassers, welche die Anlage der Schrift bestimmten.Im einzelnen ist das Buch vollstandig neu bearbeitet soweit die kurze Zeit seit dem Erscheinen der ersten Auflage es gestattete; leider hat sich dabei sein Umfang etwas erweitert, obwohl auch in der zweiten Auflage Zahlenmaterial nur in beschránktestem AusmaBe geboten wird. Zu den Literaturangaben möchte ich bemerken, daB ich vom Handwörterbuch der Staatswissenschaften" im allgemeinen nur die in dessen dritter Auflage enthaltenen Aufsátze zitieren konnte beim AbschluB der Schrift lagen erst einige wenige Hefte der vierten Auflage vor, die dem Statistiker wieder zahlreiche wertvolle Artikel verspricht.SchlieBlich möchte ich auf die Seite 532 und ff. abgedruckten Nachtráge und Berichtigungen" zu zahlreichen Abschnitten des Grundrisses" besonders aufmerksam machen.Frankfurt a. M., im Mai 1923.Franz Zizek.Aus dem Vorwort zur ersten Auflage.Bei der Abfassung dieses Grundrisses der Statistik schwebten mir zwei Ziele vor: ein wesentlich wissenschaftliches und ein überwiegend praktisches.Vor allém stellte ich mir die wissenschaftliche Aufgabe, das Gesamtgebiet der Statistik, die Theorie" und den Praktischen" oder Besonderen Teil" (Bevölkerungsstatistik, Wirtschaftsstatistik usw.) einheitlich darzustellen. Daran fehlte es meines Erachtens bisher; in der Theorie wurden gewisse allgemeine Gesichtspunkte dargelegt, jeder Einzelzweig aber mehr oder weniger selbstándig behandelt. So schien die Theorie wenig praktische Bedeutung zu besitzen, und die praktische Statistik zerfiel in eine groBe Zahl von scheinbar ganz heterogenen und selbstándigen Einzeluntersuchungen (über die Bevölkerung, die Selbstmorde, die gewerb-lichen Betriebe, die Preise, die Einkommen, die Wahlen usw.); daB diese Einzeluntersuchungen Anwendungsfálle der námlichen methodologischen Grundsátze sind, wurde zwar offenbar prásumiert, aber im einzelnen nicht genügend berücksichtigt. Und das ist begreiflich; denn