Bővebb ismertető
VORWORT Das Wissen um Morphologie und Funktion der Blut- und Knochenmarkzellen sowie ihrer Reaktions- und Neoplasiemöglichkeiten ist nicht nur für spezielle hámatologische Fragestellungen, sondern auch allgemein für die árztliche Diagnostik unumgánglich. Dabei bietet sich die hámatologische Untersuchungsmethodik durch ihre EinfachheitamKrankenbett und beim Tierexperiment, alsó in Praxis undForschung,geradezu an. Oft sind allerdings die Aussagemöglichkeiten überhaupt oder aber ihre Grenzen bei den verschiedenen hámatologisch-zytologischen Verfahren nicht bekannt. Das Studium der morphologischen Hámatologie wird durch das Vorliegen von Abbildungsmaterial stets sehr erleichtert. Jedoch werden kleine Übersichtstafeln meist vom Lemenden als nicht ausreichend empfunden. GroBe kostspielige Bildbánde gelangen bekanntlich leider selten in die Hánde interessierter Árzte, Studenten oder medizinisch-technischer Assistentinnen. In dem vorliegenden Atlas wird versucht, in dieser Hinsicht einen Mittelweg zu beschreiten. Sowohl bereits seit Jahrzehnten bekannte, wie auch neu eingeführte Fárbemethoden für Blutpráparate vermögen nicht nur die Strukturverháltnisse, sondern teilweise auch die chemische Zusammensetzung und das Fermentgeschehen der Zellen zu kláren. Besonderer Wert wurde in diesem Atlas auf die panoptischen Fárbungen gelegt. Diese tagtáglich bewáhrten, altén Methoden werden besonders durch die modernen Verfahren der Nativblutbeobachtungen wesentlich ergánzt, so daB dadurch weitere Fortschritte in der Hámatologie zu erwarten sind. Der Atlas soll Ausdruck dieser Verbindung altér und neuer Methoden sein. Er bietet erstmals eine Gegenüberstellung von fixierten, gefárbten Blutzellen aufFarbmikrophotographien (Color-Umkehríilm, VEB Agfa-Wolfen) mit vitalen, im Phasenkontrastverfahren erfaBten Zellen auf Schwarz-WeiB-Aufnahmen. Einige Phasenkontrastserienphotögraphien verdeutlichen Bewegungsvorgánge einzelner Zellen. Insgesamtwurden233Farb- und 160 Schwarz-WeiB-Einzelaufnahmen zu236 Abbildungen zusammengestellt. Die Anordnung der Bilder auf den jeweils rechten Buchseiten bot' die Möglichkeit, neben den zugehörigen Legenden auch kurze Ausführungen über Morphologie und Funktion der bildlich wiedergegebenen Zellen auf der entsprechenden Gegenseite hinzuzufügen.