Bővebb ismertető
Vorwort
Christ sein heißt, an Jesus Christus glauben. In jeder Generation seit der Zeit Jesu hat es Menschen gegeben, die ihr Leben auf bestimmte Glaubensvorstellungen über ihn gründeten. Heute bekennen sich Millionen von Menschen in allen Erdteilen zum christlichen Glauben.
Was hat es mit diesem Glauben auf sich? Das vorliegende Buch möchte in verständlicher Weise Auskunft geben über den christlichen Glauben. Es erhebt nicht den Anspruch, eine systematische Theologie zu sein. Es handelt sich vielmehr um eine Einführung, die dem Laien einen Überblick geben möchte über die Spannbreite des Glaubens. Darüber hinaus möchte es Einblick vermitteln in die vielen verschiedenen Aspekte des Glaubens und ihn dem Leser näherbringen.
Die Anordnung der Themen entspricht der Reihenfolge, in der die Menschen gewöhnlich mit ihnen bekannt werden. Nach einer kurzen Einführung, in der es um die Berührungspunkte des christlichen Glaubens mit dem Leben geht, beginnen wir mit Jesus Christus: Wer war er? Was lehrte er? Viele Menschen beginnen gerade hier: sie werden von Jesus angezogen und wollen ihm nachfolgen. Von Jesus Christus aus verfolgen wir dann die Spur zurück zu Gott, den Jesus seinen „Vater" nannte. In dem darauf folgenden Teil wenden wir uns der Schöpfung und der Menschheit zu. Rechtsordnungen, Gesellschaftsformen, Kultur, Kunst, Umweltfragen . . . vieles hängt von unserem Verständnis der guten Schöpfung Gottes ab. Aber die Schöpfung ist gefallen, ihre Harmonie gestört, ihre Möglichkeiten beschnitten. Daher kam Gott in Jesus, um eine neue Schöpfung hervorzubringen, um die Menschen mit sich selbst zu versöhnen und sie
durch seinen Geist zu erneuern. Der letzte Teil befaßt sich mit dieser guten Nachricht und mit allem, was sie bewirkt: ein neues Leben, ein neues Miteinander, eine erneuerte Hoffnung.
Das gegenüberliegende Modell verdeutlicht das Thema dieses Buches. Der Glaube ist ein zusammenhängendes Ganzes. Die Lehre Jesu Christi wurzelt in dem, was er über Gott offenbarte. Weil Gott unser Schöpfer ist, ist er uns nahe. An der gefallenen Schöpfung müßten wir verzweifeln, gäbe es keine neue Schöpfung in Jesus. Nur wenn Jesus Mensch gewordener Gott ist, kann er uns neumachen. Mit anderen Worten: Der christliche Glaube ist ein in sich geschlossenes Gefüge, das als Ganzheit betrachtet werden will.
Die einzelnen Beiträge wurden von einem Mitarbeiter-Team aus zwanzig verschiedenen Ländern verfaßt. Sie haben sich um eine verständliche und zuverlässige Darstellung bemüht. Die einzelnen Artikel beleuchten den Glauben zwar aus verschiedenen Blickrichtungen, immer aber geht es um das Wesentliche, um eine biblisch fundierte Aussage. Die in den laufenden Text eingestreuten kürzeren Beiträge möchten den Leser gleichsam in den Glauben hineinnehmen, möchten ihm ganz unmittelbar zeigen, was es heißt, sein Leben nach dem Glauben auszurichten.
Jeder glaubt etwas, die meisten Menschen haben sich eine eigne „Weltanschauung" zurechtgelegt. Was wir glauben, beeinflußt uns zutiefst; wir sind ganz eigentlich das, was wir glauben. Deshalb sollten wir die „Theologie", den Glauben, nicht den Theoretikern und Experten überlassen. Eine wichtigere Frage als die nach unserem Verhältnis zum christlichen Glauben kann es in unserem Leben nicht geben.