Bővebb ismertető
VORWORT ZUR DRITTEN AUFLAGEDES ACHTEN RANDES.Nachdem in schneller Reihenfolge Band I, II und VII des Handbuches für Eisen-betonbau in dritter Auflage erschienen ist, kann nunmehr nach sorgfältiger Neu-bearbeitung der einzelnen Kapitel der Achte Band ausgegeben werden.Die Kapitel Eisenbahnschwellen" und Leitungen" hat Herr Dr.-Ing. R. Bastian,Biebrich a. Rh., noch vor seiner Reise ins Ausland einer sorgfältigen Überarbeitungunterzogen, während das dritte von ihm bisher verfaßte Kapitel Sonstige Anwendungendes Eisenbetons im Eisenbahnwesen" von Herrn Professor 2)r.*3itß. A. Kleinloge],Darmstadt, zeitgemäß ergänzt wurde.Dieses Kapitel Sonstige Anwendungen" hat neuerdings dadurch besondere Be-deutung gewonnen, daß die Eisenbetonindustrie seit einiger Zeit damit beschäftigt ist,den Eisenbeton auch für den Bau von Güterwagen in Anwendung zu bringen. Dieersten erfolgversprechenden Anfänge waren in Amerika und in Holland zu erkennen.In Deutschland und in Österreich ist man dieser Frage auf Grund von eingehendenVorversuchen ebenfalls nähergetreten, und es sind bereits eine Anzahl von Wagen imBau und im Betriebe, deren bisherige praktische Erprobungen eine baldige erfolg-reiche Einführung erhoffen lassen.Entsprechend der stetig wachsenden Ausbreitung, die die Eisenbetonbauweise imBergbau und im Hüttenwesen nimmt, mußte naturgemäß auch das diesen beidenGebieten gewidmete Kapitel IV erweitert und zum allergrößten Teil vollständig neubearbeitet werden. Dies hat für die dritte Auflage Herr Professor Dr. Ing. F. Kögler,Freiberg i. Sa., übernommen. Abgesehen davon, daß die Ausführungen unter Tage anZahl zugenommen haben, sind auch die Abmessungen der einzelnen Bauwerke gewachsen,die in Eisenbeton ausgebaut wurden; vgl. z. B. den Abschnitt Füllörter. Vor allem abersind über Tage so bedeutsame Bauten entstanden, daß ihrer Besprechung ein gegen-über dem bisherigen vielfach erweiterter Raum zugestanden werden mußte. Sind dochdiese Bauwerke einmal schon ihrer Ausdehnung nach von Belang; zum anderen aberzeigen sie, wie z. B. die Fördertürme und -gerüste in ihrer Form und ihrem Ver-wendungszwecke und selbstverständlich in ihrer Berechnung soviel Eigenartiges, wiedas nur wenige andere Bauwerke aufzuweisen haben. In dankenswertem Entgegen-kommen habeti einige Zechenverwaltungen, vor allem aber die Eisenbetonbauiirmenihre Unterlagen zur Verfügung gestellt. Der Abschnitt: Berechnung der Schacht-und Streckenausbauten bietet ein vom Verfasser entwickeltes, neues Bemessungs-verfahren von größter Einfachheit. Den Schluß des Kapitels IV bildet ein eben-falls neuer Abschnitt über die Verwendung des Eisenbetons zur Sicherung vonBauwerken gegen Bergschäden, der den Zusammenhang zwischen diesen und dem