Bővebb ismertető
Doug Selby stand am Fenster seines Büros und schaute auf die heiße, menschenleere Straße. Es war November, die trockene Hitze, die der Wüstenwind nach Südkalifornien trägt, hing wie ein Leichentuch über Madison City.Der Winterregen war schon längst überfällig. Die Felder waren versengt, die Hügel lagen, von tiefen Rissen durchzogen, ausgedörrt im hellen Licht. Vom blauen, wolkenlosen Himmel strahlte die Sonne und sog die letzten Tropfen Feuchtigkeit aus der Erde.In diesen Tagen des Ostwindes stand der Feuchtigkeitsmesser auf Null. Mikroskopisch kleine Staubteilchen erfüllten die Luft und drangen überall ein, selbst zwischen die Zähne. Das Papier hatte durch die Trok-kenheit seine Stabilität eingebüßt; die Einkaufstüten mußten sehr sorgfältig getragen werden, denn der kleinste Druck brachte sie zum Platzen, und der Inhalt lag auf dem Gehweg verstreut.Seit Wochen schon blies dieser Wüstenwind ununterbrochen und hielt den Regen auf. Die Nerven der Menschen waren auf dem Tiefpunkt angelangt.Die Tür wurde geöffnet, und Rex Brandon, der großgewachsene Sheriff aus den Reihen der Viehtreiber, der mehr als die Hälfte seines Lebens in der freien Natur verbracht hatte, betrat den Raum.