Bővebb ismertető
T.
(Fortsetzung.)
Transplantation.
]. Begriff. 2. Arten der Transplantation.
3. Die Transplantationsfähigkeit in der Tierwelt.
4. Erfolg und Dauerfähigkeit der Transplantation; biochemische Differenz. 5. Verhalten der Komponenten: a) Erhaltung der Artcliaraktere bei heteroplastischen Transplantationen, b) Beeinflussung der Form und Struktur der Komponenten, c) Aenderung der Polarität durch die Transplantation. d) Beeinflussung der äußeren Goschlechts-merkmale durch Transplantation der Keimdrüsen. 6. Embryonale Transplantation. 7. Transplantation ganzer Organismen. 8. Explantation. 9. Chirurgische Transplantation am Menschen.
1. Begriff. Transplantation ist die Verpflanzung eines Körperteils an eine andere Stelle desselben oder eines anderen Organismus. Der Begriff ist von der pflanzliehen Pfropfung (greife, grafting) abgeleitet. Bleibt bei der Operation der zu verpflanzende Körperteil durch einen Stiel (Brücke) mit seinem Ursprung verbunden, so spricht man von „Plastik" und unterscheidet diese Art der Verpflanzung von der „freien Transplantation", bei welcher die Loslösung des Transplantats vollständig ist. „Ee-plantation" ist die Wiedereinsetzung eines abgelösten Teiles an seinen alten Platz. „Explantation" ist die Uebertragung lebender Ge-websstückchen in einMedium,welches das Fortleben des explantierten Gewebes ermöglicht.
2. Arten der Transplantation. Nach dem Material nennt man nach Giard die Transplantation autoplastisch, wenn Teilstücke desselben Individuums vereinigt werden, homoioplastisch bei Vereinigung von Teilstücken verschiedener Individuen derselben Art,heteroplastisch beiUebertragung von Teilstücken zweier Individuen verschiedener Art, alloplastisch (Marchand) bei Verwendung leblosen Materials (Elfenbein, Fett).
3- Die Transplantationsfähigkeit in der Tierwelt. Nach unserer jetzigen Einsicht ist die Fähigkeit zur Transplantation, wie
Handwörterbuch der Naturwissenschaften. Band X,
die zur Regeneration eine allgemein verbreitete Eigenschaft der Tiere und gleicht auch darin der Regeneration, daß sie im allgemeinen leichter und günstiger verläuft bei tiefer stehenden und jüngeren Tieren, als bei den höher organisierten und älteren Individuen. Das erklärt sich leicht aus der Beobachtung, daß jede Transplantation regenerative Vorgänge erfordert, wenn sie Erfolg haben soll.
Schon bei Protozoen wurde eine Wiedervereinigung künstlich durch Deckglasdruck hergestellterTeilstücke von Prowazek (1901) an Glaucoma beobachtet; eine solche Vereinigung schwamm noch nach 24 Minuten lebhaft herum, starb aber nach etwa 30 Minuten ab. Nach einer Mitteilung von B. Hat-schek gelang in seinem Institut in Prag die Vereinigung von Teilstücken einer P e 1 o m y x a. Ver worn vollzog bei dem Radiolar Tha-lassicolla nucleata die Transplantation
Fig. 1. Drei junge Orbitoliten aus demselben Muttertier mit mehrfach verschmolzenen Pseudopodien, in einem Glasschälchen nebeneinander gelegt. Nach P. Jensen. Ein älterer Orbitolit vereinigte sich dagegen nicht mit einem jungen Individuum.