Bővebb ismertető
Die Zieharmonikas in den Lauben schwiegen, die unglücklichen Liebeslieder, die Erzáhlungen von dem vergrabenen Talertopf und von dem unverhofften Erbschaftsbrief waren verklungen, das Klirren und Stapfen war verstummt. Die Alte Helenengrube und die zwei Erzwáschen atmeten röchelnd wie groBe, ermüdete und in den Schlaf gesunkene Schlammtiere. Scharley schlief. Zu dritt, viert und mehr quetschten sich groB und klein in einem Bett, zehn, fünfzehn in einer Kammer. Wie ein Alp lastete die Enge auf allén. Grün-rot-blau flackerte das Licht der Ewigen Lámpchen. Warmer, stickiger Dunst von dem trockenen Grubenzeug vermischte sich mit dem Atem der vielen. Aus einer Flut von Köpfen und Gliedern hob sich manchmal ein bleiches Gesicht wie das eines Ertrinkenden, ein Arm schlug um sich, eine Brust báumte sich in Atemnot. . . In zwei, drei Stunden rückte der neue Arbeitstagheran. Wenn die Grubenwölfe losheulten, erhoben sich in zweihundert Háusern mit gleicher, polternder Eile die GroBen. Zuweilen, wenn ein Kleidungsstück in dem Durcheinander nicht gleich zu finden war, brachen wuterfüllt Geschrei und Streit aus, und einer grollte seinen Unmut am anderen ab. Die Mütter gingen geduldig zwischen den Streitenden umher, suchten mit, schlichteten und ermahnten zur Friedfertigkeit: „Ruhig doch, hier ist ja das Zeug. FreBt euch nicht gleich wieder in der Herrgottsfrühe* Ich selber habe es gestern verhángt, es ist meine Schuld . . . !" Eiliges, mürrisches Gebetemurmeln. „Das Öl für die Lampe!" „Schrei doch nicht so - die Lampe ist schon voll!" „Das Brot und den Kaffee!" „Da liegt alles fertig! Hetzt doch nicht so, es ist noch