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Die Missetaten der Väter suchen die Kinder heim bis ins dritte und vierte Glied. Das lernten wir schon damals in der Schule, als man noch Biblische Geschichte unterrichtete. Ich erinnere mich, daß wir diesen Ausspruch entsetzlich ungerecht, primitiv und albern fanden. Schließlich gehörten wir zu einer der ersten Generationen, die zu »selbständigen« Menschen erzogen wurden, Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollten.
Nach und nach oder auch Hand in Hand mit dem zunehmenden Wissen um die Bedeutung des sozialen und psychischen Erbes, gewann das Bibelwort an Gewicht. Wir erben Verhaltensweisen und Reaktionsmuster in einem weit größeren Maß, als wir zugeben wollen.
Es war nicht leicht, dies zu erkennen und zu akzeptieren, so vieles wurde »vergessen«, verschwand im Unterbewußtsein, als die Großeltern Höfe und Landstriche verließen, in denen die Familien seit Generationen gelebt hatten.
Zu den Taten der Mütter gibt es keine Bibelworte, obwohl sie vermutlich von größerer Bedeutung sind als die der Väter. Uralte Muster werden von Müttern an Töchter weitergegeben, die wiederum Töchter bekommen, die wieder
Vielleicht liegt hierin eine Erklärung dafür, daß Frauen es so schwer gehabt haben, sich zu behaupten und jene Rechte zu nutzen, die ihnen die moderne Gesellschaft mit ihrem Streben nach Gleichberechtigung bietet.
Ich schulde Lisbeth Andreasson, Kustodin des Heimatmuseums auf Bengtsfors Gammeigard, großen Dank. Sie unterzog das Buch über Hanna einer umfassenden kritischen Durchsicht, versah mich mit Literatur über Dalsland und übersetzte nicht zuletzt Dialoge aus der schwedischen Hochsprache in die Mundart des dalsländischen
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