Bővebb ismertető
Amuse Gueule
Wer heutzutage etwas auf sich hält, wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, und ich, der geht natürlich _von Zeit zu Zeit fein essen und trinken - und zwar selbstverständlich nicht in irgendeine Pinte, sondern in ein Restaurant, welches - fern von jedem breughel-schen Lebensgenuß - eher an eine Kirche erinnert.
In so einem Lokal darf man, das versteht sich von selbst, nicht laut reden. Außerdem stopft man da nicht eine riesige Portion von irgendeinem Essen in sich hinein, auf das man gerade so richtig Appetit hat, sagen wir mal, eine Schlachtplatte mit Sauerkraut, sondern man wählt unter den angebotenen Speisen mindestens soviel aus, daß es zu einem Sechs-Gänge-Menü reicht, beginnend mit einer kleinen Vorspeise.
Ich schlage vor, wir fangen mit einer Gänseleberpastete an. Es kann aber auch Gänseleber pur sein, wozu wir dann eine zuckersüße Auslese aus dem Rheingau trinken. Ich sage das alles nur mal so. Sie müssen das ja nicht unbedingt nachmachen.
Aber nun passiert folgendes.
Ich sitze ahnungslos in der Kir , Verzeihung, in dem feinen Restaurant und warte auf den Beginn des Essens, da tritt der Ober an mich heran und stellt mir mit einer leichten Verbeugung einen Teller unter die Nase, auf dem etwas Undefinierbares liegt, jedenfalls keine Gänseleber, die ich erwartet hatte.
Und das fordert natürlich meinen Protest heraus, denn erstens: Wer weiß, was das ist? Und zweitens: Was kostet das?
mm
V i
H'-'-'i ¦
iivii-i
. !
:' ' ¦ ¦ f i
. ¦ >¦
i
t ¦
r, -VI''"
'•MM