Bővebb ismertető
Mitten im nördlichen Pazifik verflechten Zeit, Raum und Leben in einzigartiger Weise eine Kette von Inseln, die den Namen ,,Hawaii" tragen ... Es scheint, als würden diese kleinen Fleckchen Land vom Wasser dem Himmel dargeboten und von den Sternen auf die Erde gedrückt. CHARLES A. LINDBERGH Es falit vielen Leuten schwer zu glauben, daB es auf Hawaii noch irgendwo eine Wildnis gibt. Waikiki ist zum zweiten Miami Beach geworden. Sogar die Touristen, die einige der Inseln auf der üblichen Standardtour besucht habén, wollen nicht so recht daran glauben. Sie wachen jeden Morgen im anscheinend immer gleichen sterilen Hotelzimmer auf und finden beim Frühstück die anscheinend immer gleiche massenproduzierte purpurne Orchidee als Garnierung ihres Rühreis. Und doch existiert diese Wildnis. Tatsáchlich liegen auf den Hawaii-Inseln einige Gebiete, die aufgrund der natürlichen Gegebenheiten zu den unberührtesten der Erde gezáhlt werden. Auf Hawaii gibt es versteckte Táler, die so abgelegen, so vom Dschungel überwuchert sind und von derart steilaufragenden grün-schwarzen Felswánden abgeschirmt werden, daB nur wenige Menschen je in sie eingedrungen sind. Jahrein, jahraus wird die Stille dieser Táler nur vom Prasseln des Regens auf dem Blátterdach, dem Geplátscher der Wasserfálle und dem Rufen der Vögel gestört. Diese abgelegenen und geheimnisvollen Táler, die polynesische Namen wie zum Beispiel Waihoi oder Kipahulu tragen, gehören in gewisser Weise zu den experimentellen Treibháusern der Welt. Vom bescheidensten Moos bis zum höchsten Baum gehören viele der dort wachsenden Pflanzen zu einheimischen Spezies, die es sonst nirgendwo auf der Erde gibt. Höchstwahrscheinlich sind viele davon noch nie gesichtet, geschweige denn klassifiziert worden. Fast undurchdringliche Wildnis herrscht in den feuchten Bergen, wo die jáhrliche Niederschlagsmenge 15 000 Millimeter noch übersteigen kann, und