Bővebb ismertető
Es war einmal ein Junge namens Hector.
Weil Hector einen Vater hatte, der ebenfalls Hector hieß, nannte man ihn in der Familie oft »Petit Hector«. Das hätte ihm auf den Geist gehen können, was es aber nicht tat, denn seine Maman und sein Papa hatten ihn schon so zu nennen begonnen, als er sehr klein gewesen war, und so hatte er sich daran gewöhnt.
Und trotzdem: Wenn man einem Kind den Vornamen des Vaters gibt und außerdem noch das Wörtchen »klein« davor setzt - kann ihm das später nicht Probleme einbringen, Komplexe vielleicht? Wird man es damit nicht anstacheln, alles genau so wie sein Vater zu machen - oder im Gegenteil große Dummheiten anzustellen, um sich von seinem Vater abzuheben? Hätten seine Eltern nicht lieber einen Psychiater zu Rate ziehen sollen, ehe sie sich den Vornamen aussuchten?
Nein, hätten sie nicht, denn der Vater von Petit Hector war ausgerechnet selbst Psychiater! (Und Psychiater bitten ihre Kollegen niemals um Rat, wenn es um die Erziehung ihrer Kinder geht - sie würden nicht unbedingt großes Vertrauen in ihre Antworten setzen.)
Psychiater ist ein schöner Beruf, aber am Abend darf man seiner Familie nicht den ganzen Arbeitstag in allen Details schildern, sondern nur ein bisschen davon berichten, nämlich dann, wenn einem die Leute wirklich interessante Dinge gesagt haben. Man nennt das den Respekt vor dem Berufsgeheimnis oder vielmehr, wie der Vater von Petit Hector meinte, den Respekt vor dem Verrat des Berufsgeheimnisses.