Bővebb ismertető
Vorwort zur sechsten AuflageDiese Auflage fällt in eine Zeit, in der wir kaum noch gute Niederwildstrecken erleben. Vor allem aber um diese und die des dazugehörigen Rehwildes geht es hier. Immer häufiger glauben Jäger, mit einer wissenschaftlichen Beratung und einer Spende für eine wissenschaftliche Beobachtungsaufgabe ihre Schuldigkeit In Hege getan zu haben. So dankbar wir für wissenschaftliche Erkenntnisse sind, so wenig ersetzen sie jedoch unsere Hegearbelt im Revier. Dazu greifen Tierschutzgedanken In die Jägerei hinein, die alles andere sind als Tierschutz in der Natur und oft geradezu unseren Begriff der Waidgerechtigkeit auf den Kopf stellen. Immerhin gibt es jedoch In jedem Lande einige Reviere, die mit guten, teilweise sehr guten Strecken aus dem allgemeinen Rahmen fallen. Ich habe auch Im Herbst 1991 noch Im Norden und Im Süden jagdliche Freuden mit sehr guten Strecken erleben dürfen. Dabei bin ich mehrfach als Berater erwähnt worden, weil Immer noch und Immer wieder unsere alte. In diesem Buch beschriebene Hegemethode zum Erfolg führt.Wir leben nicht mehr In einem Urwald oder einer Ursteppe, wo der Herrgott seit Jahrtausenden einziger Ökologe ist und sich alles von selber regelt. Ob Feld, ob Wald, unsere Reviere sind des Menschen Ernährungsgarten. Wir möchten in diesem Garten, in dem ein jeder auf seine Art die Natur nutzt, auch auf die letzten, durch die Jagd zu nutzenden Wildarten nicht verzichten: Ein bißchen Biofleisch neben Massenderhaltung mit Sterben auf dem Schlachthof. Das Jagen aber sei uns Freude! Keine andere Betätigung hält alle unsere Sinne besser intakt und unter steter Schulung.Einzig Im Zusammenspiel aller gesunden Sinne aber erkennt der Mensch die Tücken der Umwelt, kann sie als gesund oder ungesund ansprechen. Die Jagd ist engste und ureigenste Berührung mit der Natur und ihren Geschöpfen.Die folgende Aufstellung Ist kein Evangelium der Jagd und Hege. Erfahrene Jäger wissen, daß der Herrgott jeden richtet, der auf diesem Gebiet glaubt, sein Stellvertreter zu