Bővebb ismertető
Wáhrend meiner Seminarzeit arbeitete ich im Verlagshaus unserer Kirche. Ein Teil meiner Arbeit bestand darin, für ein Radioprogramm diristliche Literatur zu besprechen. Eines Tages fiel mir dieses Buch in die Hand: „Das heilende Licht" von Ágnes Sanford. Ich begann es zu lesen. Hier entdeckte ich einen völlig modernen Menschen unserer Zeit, der das Gebet ernstnahm. Sie betete und erlebte, wie,etwas geschah. Sie schrieb so sachlich über das Gebet, dafí es mir fast eine Gánsehaut einjagte. Sie schrieb: „Wenn man das Bügeleisen ansteckt und es wird nicht warm, dann setzt man sich doch nicht hin und sagt: ,0, liebes Bügeleisen, werde doch bitté warm!" Wenn es dann immer noch nicht warm wird: ,Gut, ich nehme an, es ist nicht der Wille Gottes, dafi dieses Bügeleisen warm wird!' Das wáre doch lácherlich. Man geht doch hin und untersucht die Leitung, man sucht den Kurzschlufí und die Fehlerquelle. Von einem Bügeleisen kann man verlangen, dafí es warm wird. Dazu sind Bügeleisen schliefilich da. Und Gebete sind dazu da, dafí sie erhört werden. Man bete - um eine Antwort zu bekommen. Natürlich wird die Antwort von der Art des Gebets abhangén. Aber es sollte eine Entsprechung sein, denn das Gebet betrifft den Beter und denjenigen, zu dem gebetet wird." Das war für mich eine neue Weit. Ich konnte der Tatsache nicht ausweichen, dafi diese Frau nicht theoretisierte. Sie berichtete, was sie tatsachlich erlebt hatte. Das regte mich zutiefst auf. Ich kehrte wieder zur Bibel zurück und damit zu all den Dingen, die ich im Geiste schon aus ihr herausgeschnitten hatte. Langsam dámmerte es bei mir: „Könnten diese Dinge nicht tatsachlich geschehen, vielleicht sogar schon heute, dafi man für die Kranken betet und erwartet, dafi sie gesund werden, dafí man um richtige Wunder betet und sie auch erlebt?" Larry Christenson