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Erika Maus, die Haushälterin der Pfarrei St. Martin, hatte heute in der Kreisstadt Sonnbrunn eingekauft und fuhr nun in ihrem Kleinwagen nach Hause. Wieder einmal wurde ihr bewußt, welch ein schönes Fleckchen Erde Schönwies und seine Umgebung war. Sie fuhr an dem Flüßchen Sonne entlang, vorbei an Feldern und Wiesen, und nahm in vollen Zügen die reizvolle Landschaft in sich auf.
Erika, die sonst mit beiden Beinen auf der Erde stand, geriet ins Träumen. Die Luft war erfüllt vom Summen der Bienen und von Vogelgezwitscher.
Sie kurbelte die Scheibe etwas herunter, um den lauen Sommerwind auf ihrer Haut zu spüren.
Eigentlich fuhr sie viel zu langsam, aber um diese Zeit war es ruhig auf der Straße. Der Feierabendverkehr würde erst in ein paar Stunden einsetzen. Jetzt war nur das entfernte Tuckern eines Traktors zu hören. Erika überlegte, ob die jungen Menschen, die es abends in die Disco zog, wußten, wie schön ihre Heimat ist.
Dann fiel ihr ein, daß sie das Abendessen vorzubereiten hatte, und wollte das Tempo beschleu-
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