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Heinrich Heine - Heinrich Heine Dichtungen I-IV. [antikvár]

Heinrich Heine Dichtungen I-IV. [antikvár]

Heinrich Heine

 
HEINRICH HEINE R ichard Dehmel hat einmal in jener Zeit, als der Kampf um das Heine-Denkmal wogte, in einem seiner weniger bekannten Gedichte seine Anschauung von der schillernden Vielfältigkeit Heinrich Heines darzustellen versucht: den kranken Juden und den großen Künstler schildert er, „der unsere Muttersprache mächtiger sprach als alle deutschen Müllers oder Schulzens", in der Linken den Stock mit himmelblauer Schellenkappe. Zu seinen Füßen liegt ein flügelstolzer Greif, den edlen Pan-terleih zum Sprung gereckt — daneben...
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HEINRICH HEINE R ichard Dehmel hat einmal in jener Zeit, als der Kampf um das Heine-Denkmal wogte, in einem seiner weniger bekannten Gedichte seine Anschauung von der schillernden Vielfältigkeit Heinrich Heines darzustellen versucht: den kranken Juden und den großen Künstler schildert er, „der unsere Muttersprache mächtiger sprach als alle deutschen Müllers oder Schulzens", in der Linken den Stock mit himmelblauer Schellenkappe. Zu seinen Füßen liegt ein flügelstolzer Greif, den edlen Pan-terleih zum Sprung gereckt — daneben aber hockt ein fettes Borsten sehwein, „das echte deutsche Hausschwein". Wie er nun weiter den jüdischen Ahnherrn Ahasver, den deutschen Michel, der aus dem Schlaf erwacht, eine bräutliche Jungfrau und einen unzüchtigen Affen heraufbeschwört, um die vielfältigen Elemente in dieser rätselvollen Natur zu kennzeichnen, das möge man bei Dehmel selbst nachlesen. Das Gedicht ist vielleicht, um ein "Wort Dehmels seihst zu gebrauchen, zur Hälfte nur „geworden", zur Hälfte aber „gemacht." Aber es gibt doch ein lebendiges Bild davon, wie ein nachstrebender Künstler und Seelenbruder, der gerade um die Geheimnisse seiner lyrischen Kunst ebenso bewußt und ernst sich mühte wie sein scheinbar achtloser Vorgänger, das verwirrende Wesen des Menschen und des Dichters Heine erfaßte und zur Einheit zu bringen strebte, „zur Einheit unserer menschlichen Tiergöttlichkeit". Wenn wir heute, ein Geschlecht, dem auch Dehmel schon Vergangenheit geworden ist, nach einer Darstellung Heinrich Heines streben, so ist es nicht unsere Absicht, die umstrittenen Punkte in seiner Lebensgeschichte aufs neue zu umstreiten. Nur den Furchen der Pflugschar wollen wir folgen in diesem Felde, wo neben den goldenen Weizenhalmen die roten und blauen Blumen wachsen, der V

Termékadatok

Cím: Heinrich Heine Dichtungen I-IV. [antikvár]
Szerző: Heinrich Heine
Kiadó: Hans Heinrich Tillgner Verlag
Kötés: Félvászon
Méret: 130 mm x 190 mm
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