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Ein sonniger Tag in Afrika
Es war heiß. EntsetzHch heiß. Kambu war einiges gewöhnt und er mochte es, wenn es heiß war. Aber diese Hitze war selbst Kambu zu viel. Mindestens 45 Grad im Schatten. Kambu lag regungslos in einem Baum. Nur seine Augen bewegten sich hin und wieder um sich nach Futter umzusehen. Er hatte Hunger. Eigentlich brauchte er nur ganz ruhig im Baum zu liegen, auf Beute zu warten und im richtigen Moment zuzuschnappen. So machten es alle seine Geschwister. Doch Kambu war anders.
Ein Schmetterling flog an Kambus Kopf vorbei. Seine dunkelblauen Flügel glänzten im Sonnenlicht wie Seide und die gelben, roten und grünen Ringe darauf erinnerten Kambu an einen Regenbogen. Ausgelassen flatterte der Schmetterling durch die dürren Äste des Baumes, schlug einige Haken, ließ sich mal hinabstürzen um dann wieder in den Himmel aufzusteigen. Ein appetitHcher Happen! Aber Kambu machte nicht einmal den Versuch nach dem Schmet-teriing zu schnappen. Er mochte keine Insekten. Stattdessen sah er verträumt dem kleinen Flattermann bei seinen vergnüglichen Flugübungen zu.
Zisch, zack, zisch, machte es in diesem AugenbHck. Und genüsshch schmatzte Edno, Kambus älterer Bruder (er war fünf Minuten eher aus dem Ei geschlüpft), vor sich hin. Wie einen sausenden Pfeil hatte Edno seine 30 Zentimeter lange Zunge