Bővebb ismertető
Vorwort Dieses Buch führt seitab. Seitab von der Heimat, seitab auch von den asphaltierten StraBen der Fremde. AsphaltstraCen gibt es überall. Wenn es geht, vermeide ich sie; aber es geht nicht immer. Im Baligebirge stöberte mich ein Freund auf und zwángte mich in sein Auto. Du verbauerst hier oben unter den Braunén", sagte er. So brachte er mich wieder auf die AsphaltstraBe, und wir fuhren talab zum Stádtchen Denpasar. Dort steht das einzige Hotel der Insel, und ich sollte einen Cocktail darin trinken, um nicht zu verbauern. Wie wir so dahinfuhren, scheuchten wir ein Kalb auf, eines der grazilen rehbraunen Balikálber. Es lief vor uns her auf der schwarzen AsphaltstraBe, immer knapp vor dem Kühler. Wir fuhren langsam, da trabte es, wir fuhren schneller, da galoppierte es Karriere. Das Kalb kam nicht auf den Einfall, von der StraBe seitab zu flüchten. Es sah nicht, daB rechts und links Wiesen grünten, es hörte nicht die eingeborenen Frauen, die es zu sich lockten. Wie hypnotisiert stürmte es geradeaus, immer auf der harten schwarzen AsphaltstraBe und immer die hupende, rátselhaft schnelle Maschine im Rücken. Hátten wir nicht gestoppt: es ware bis Denpasar vor uns her gelaufen. Bis zum Zusammenbrechen. Erst als wir hielten,kam es zurBesinnungund sprang ins Grüne. Seitab. Einfáltiges Kalb? Nicht einfáltiger als wir, die auf asphaltierter BerufsstraBe Karriere laufen, um der Karriere willen, immer das hupende Auto im Rücken, das Ehrgeiz heiBt. So traben wir manchmal,