Bővebb ismertető
Einleitung
Noch etwas unsicher blinzelten wir uns an, auf jener Heraus-gebersitzung der Zeitschrift „Psychotherapie und Seelsorge" vor etwa einem Jahr. Gerade hatten wir - Rolf Senst und Martin Grabe - die Aufgabe übernommen, das 1. Lese-Symposium der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) zu erstellen. Was würde da auf uns zukommen? Würden wir genug interessante Beiträge finden? Hätten diese dann auch eine ausreichende sprachliche und fachliche Qualität? Oder würde es endlose Redaktionsarbeit für uns bedeuten?
Um es kurz zu machen: Wir wurden positiv überrascht. Wir hatten vor allem die Referenten des 5. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg gebeten, uns Texte zur Verfügung zu stellen. Wir bekamen eine Fülle guter, schon redaktionell überarbeiteter Artikel zurück, so dass wir gar nicht alle aufnehmen konnten. Glücklicherweise hatten wir die Gelegenheit, sie alternativ auf der APS-Website zu veröffentlichen.
Das Lese-Symposium fehlte bisher als Ergänzung zu unseren übrigen Medien. Für „Psychotherapie und Seelsorge" müssen Themen die Form eines Zeitschriften-Artikels haben, Audio-Aufnahmen erreichen nur eine relativ geringe Verbreitung und nur wenige besitzen die Nerven, stundenlang Website-Artikel am Bildschirm zu lesen. Das „Lese-Symposium" soll die Gelegenheit bieten, auch umfangreichere Themen im Zusammenhang darzustellen und Texte aufzunehmen, die in der Zeitschrift über längere Zeit nicht untergebracht werden könnten.
Beim Durchsehen der Texte zeigte sich, dass unsere APS-Autoren schon erfreulich gut verinnerlicht hatten, was die APS eigentlich sein möchte: Eine Kommunikationsplattform, auf der sich Therapeuten und Seelsorger begegnen können, um voneinander zu lernen. Das setzt voraus, dass erstens keine der Berufsgruppen zu sehr in Fachtermini schwelgt und zweitens die verhandelten Sachverhalte immer auch unter folgenden Fragen betrachtet werden: Welche Grundlagen leiten eigentlich mein fachliches Handeln? Wie vollzieht sich die Umsetzung dieser