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I. EINLEITUNGZusammen mit den Kanarischen Inseln, den Salvages-Inseln, der Madeira-Inselgruppe nebst den Azoren werden die Kapverde-Inseln zu der Makaronesischen Inselwelt gezählt. Wegen der entfernteren Lage, der verhältnismässig primitiven Wohnverhältnisse sowie des trockenen Klimas haben die Kapverde-Inseln in geringerem Masse als die übrigen Inselgruppen vielleicht mit Ausnahme der Salvages-Inseln Naturforscher zum Besuch angezogen. Nur wenige zoologische Untersuchungen sind in diesem Archipel mit seinen 15 Inseln betrieben worden. Hinsichtlich mehrerer Tiergruppen könnte man sagen, dass der Archipel bis zu den letzten Jahren sog. jungfräuliches Land gewesen ist.Meinen mehrjährigen Plan, einen Beitrag zu vermehrter Kenntnis der niederen Landfauna auf den Kapverde-Inseln liefern zu können, vermochte ich erst während des Winters 195354 durchzuführen. Viele günstige Umstände trugen dazu bei, dass meine Forschungsreise nach den Kapverdischen Inseln einen glücklichen Verlauf nahm und dass in ihrer Zeit ein reiches Material aus verschiedenen Tiergruppen zusammengebracht werden konnte.Als Assistent auf der Reise wirkte Cand.phil. Samuel Panelitjs, dessen guter Reisehumor und Interesse auf den manches Mal beschwerlichen und anstrengenden Wanderungen, Ritten und Segelfahrten nie versagten.Der portugiesische Konsul in Helsingfors, J. Ahrenberg, bewies grosse Energie bei Beschaffung der Genehmigung, nach der Kapverde-Provinz zu reisen und die verschiedenen Inseln des Archipels besuchen zu können. Eine besonders grosse Hilfe für unsere Expedition leistete uns die Leitung der Finnland-Südamerika-Linie durch ihren Direktionsvorsitzenden Kommerzienrat Birger Krogitts und seinen geschäftsführenden Direktor Lars Lindblom dadurch, dass sie uns unter sehr vorteilhaften Bedingungen nach den Kapverde-Inseln auf Frachtern der genannten Gesellschaft, hin und zurück, reisen liess. Doch nicht allein das.