Bővebb ismertető
erstes kapitel
Von einem Gehöft her, das einsam inmitten kahlgeschorener Felder lag, kam langsam ein Mann; nah an seinem Bein hielt sich ein Hund, der zottig war und häufig mit verträntem Blick zu dem Mann aufschielte.
Der Tag stand im hohen Mittag. Er hatte so gut wie keinen Schatten, und keinen Wind hatte er, so daß der Staub, den Mann und Hund aufwirbelten, sofort wieder zur Erde sank.
Mensch und Tier gingen auf einem schmalen Pfad, der zu beiden Seiten mit stark gestutzten Pflaumenbäumen bestanden war. Die Bäume gehörten dem Mann, die Felder dahinter auch. Die Bäume waren sehr alt. Den Feldern jedoch sah man das nicht an. Sie lagen müde unter der Glut der Sonne, die auch noch in diesem Spätsommer kaum einmal von Wolken verdeckt war. Zwischen den kurzen Stoppeln kräuselte sich aschgraue Erde. Von fern klirrten Grillen. Aus dem Wald wehte der Ruf eines Kuckucks. Und da sich kein Lüftchen regte, roch es auf diesem Pfad nur nach Staub, getrocknetem Pferdemist und ausgedörrter Pflaumenbaumrinde. Der Mann, schwer, starkgewachsen und an die vierzig Jahre alt, ging hoch aufgerichtet, während der Hund geduckt neben ihm hertappte und traurig Kopf und Zunge hängen ließ. Ihr Pfad mündete in einem Sommerweg, der Schwarzwalde mit dem Leben des Landes verband, einem breiten, ruhigen Weg, den zwei Pferdefuhrwerke nebeneinander befahren konnten und der dann immer noch Platz für eine heimdrängende Schafherde ließ.
Mitten auf diesem Weg, klein und verloren nun, strebten Mensch und Tier dem Dorf zu, das sich vor ihnen zusammenballte zu einem verwirrenden, bunten Haufen, aus dem lediglich die schlanke Kirchturmspitze herausragte.