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Ufa-Baby
Als ich Anfang 1934 nach Berlin kam, um »die Rökk« zu werden, war ich zwanzig, und ich kann wirklich nicht behaupten, ich sei als strahlende Göttin im Triumphwagen eingefahren - o nein. Mit elf Jahren hatte ich im Pariser Moulin Rouge getanzt, mit zwölf am Broadway meine Wirkung ausprobiert, war als Liebling vom Boulevard durch Budapest geschwänzelt und im »Stern der Manege« als Sensation im Zirkuszelt gefeiert worden.
Ich liebte das Publikum, lebendige Leute, Applaus, Lacher, das Echo auf mich, die heiße Rökk-Marika. Ich war »The little Hungarian Princess«, wie die Amerikaner sagten. Jetzt kam das ungebärdige Füllen in die strenge Ufa-Schule. Ich sollte ein Filmstar werden, aber ich mochte gar nicht leuchten in der sachlichen Arbeitsatmosphäre der Ateliers. Die Menschen in Berlin waren anders, kühler als die in meiner Heimat. Sie schmeichelten mir nicht. Sie sagten nicht: »Küß die Hand, Künstlerin« wie die Ungarn. Sie sagten gar nichts. Die Ufa hätte damals mit ihren Stars und großen Schauspielern das Colosseum füllen können, wenn sie es gewünscht hätte. Eine Anfängerin bedeutete nicht viel in diesem Weltunter-