Bővebb ismertető
Vorwort
Tag für Tag kommen Mádchen an in Paris. Auf allén Bahnhöfen der groBen Stadt. So wie auch ich eines Morgens im April hier an-gekommen bin auf der Gare du Nord. Müd und zerschlagen nach nachtlanger Fahrt in einem muf-figen Abteil mit blinden Fenstern. Und ging zögernd in einem Strom Menschen durch die verruBte Bahnhofshalle hin, einem fernen Licht entgegen. Bis ich unversehens drauBen auf dem Platz im blauen Wehen des Frühlings stand, in diesem Wind, der vom Meer kommt. Ich hob meine Arme auf — vergessen Hunger und Müdigkeit - und dachte nur immer: Ich bin an-gekommen. Mein Leben beginnt. Ich ging immer geradeaus: Faubourg St. Denis. Boulevard de Sebastopol und du Palais und end-lich: Boul Mich'-Land, StraBe, Traum der Jugend. Es waren die Tage der Kastanienblüte. WeiBe und rote Kerzen hoch auf windbewegten Zweigen. Ihr Licht schimmerte in den Augen der jungen Mádchen, die irgendwo aufgebrochen waren wie ich -der Sehnsucht, dem Glück, der Hoffnung entgegen. Dieser Sehnsucht, die nun dein Schicksal wird, diesem Glück, das in Tránen vergeht, dieser Hoffnung, die zehnmal in Verzweiflung erstickt, ehe sie sich einmal wie im Márchen erfiillt. . . Siebzehn Jahre lachen jeder Warnung ins Gesicht.