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D.
'ie ganze Nacht hindurch regnete es in Washington. Kurz vor Tagesanbruch des 23. Mai - ein Dienstag - erwachte George Hazard in seiner Suite im Willard-Hotel. Er legte eine Hand auf die warme Schulter seiner Frau und lauschte.
Kein Regen mehr.
Die Stille war ein gutes Omen für diesen Feiertag. Heute morgen begann eine neue Ära, eine Ära des Friedens, mit einer geretteten Union.
Warum hatte er dann dieses Gefühl drohenden Unheils?
George glitt aus dem Bett. Das Flanellnachthemd umflatterte seine behaarten Waden, als er sich aus dem Zimmer stahl. George war jetzt einundvierzig, ein untersetzter Mann mit kräftigen Schultern, dessen unterdurchschnittliche Größe ihm bei seinen Klassenkameraden in West Point den Spitznamen »Stumpf« eingetragen hatte. Grau durchsetzte sein dunkles Haar und den sauber gestutzten Bart, den er wie so viele andere noch trug, um zu zeigen, daß er in der Armee gedient hatte.
Er schlurfte ins Wohnzimmer, das mit Zeitungen und Zeitschriften übersät war; gestern abend war er zu müde gewesen, um sie noch aufzuheben. Er begann sie einzusammeln und zu stapeln, wobei er sich bemühte, so leise wie möglich zu sein. Im zweiten und dritten Schlafzimmer schliefen seine Kinder. William Hazard III. war im Januar sechzehn geworden. Ende des Jahres würde Patricia dieses Alter erreichen. Das vierte Schlafzimmer gehörte Georges jüngerem Bruder Billy und dessen Frau Brett. Billy würde heute in der Parade mitmarschieren, hatte aber die Erlaubnis erhalten, die Nacht außerhalb des Pionieria-gers von Fort Berry zu verbringen.
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