Bővebb ismertető
Stammbildungslehre (mit Ausschluss der Tempus- uud Modusstämme). Vorbemerkung.
Der Lebre von den Lauten, durch deren Vereinigung die Silben entstehen, stellt die Lehre von den W^örtern gegenüber. Die Wort-bilduiigslehre umfasst zwei Haupttheile, die Stammbildungs- und Flexionslelire, und zwar sowohl die nominale als auch die verbale. Die nominale Stammbildungslehre lässt sich von der Flexionslehre der Nomina vollkommen reinlich absondern. Es gelangen also, wobei ich dem Vorgänge Brugmanns in seinem Grundrisse der Hauptsache nach folge, in diesem zweiten Halbband, entsprechend dem Plane des ganzen Werkes, zunächst zur Darstellung die nominale Zusammensetzung, der ich zwei Kapitel über die Zusammensetzung der Verba und Partikeln angeschlossen habe, die reduplicierenden Nominalbildungen, die Wurzelnomina und die durch Suffixe gebildeten Nomina. Die Flexionslehre der Nomina und Pronomina bleibt natürlich dem zweiten Bande dieses Werkes aufgespart und wird in der Weise der älteren Grammatik als ein für sich bestehender Theil behandelt. Auch was über Stammbildung der Pronomina vorzubringen ist, wird naturgemäss besser im Zusammenhange mit ihrer Flexion behandelt. So glatt, wie beim Nomen, geht nun die Sache beim Verbum nicht ab. In das Kapitel der verbalen Stammbildung gehört selbstverständlich die Bildung der verschiedenen Tempus- und Modusstämme, wie dieselbe auch von Brugmann in seinem Grundriss dargestellt ist. Wollte ich nun im Folgenden die verbale Stammbildung in dem angedeuteten Umfange zur Darstellung bringen, so müsste der beinahe wesentlichste Theil des Stoffes behandelt werden, dessen Darstellung im Anschluss an die hergebrachte Anordnung der Grammatik einen integrierenden Bestandtheil des zweiten Bandes dieser historischen Grammatik auszumachen bestimmt ist. Ich muss also mit Rücksicht auf den eben erwähnten Umstand von der Darstellung der Bildung der Tempus- und Modusstämme hier vollständig absehen.
Wissonscliaftliclie latoiiiisclio Grammatik. I. 24