Bővebb ismertető
PrologDer Spätsommer hatte mitten im Norden Neumexikos eine ganze Reihe schöner Tage mit sich gebracht, die besonders hell, frisch und klar waren. In den Bergen, die hinter der alten Hauptstadt Santo Cristo aufragten, fiel nachts die Temperatur schon unter den Gefrierpunkt, doch in der Stadt, die knapp 2200 Meter hoch lag, blieben die Vogeltränken noch eisfrei, und der Boden war noch nicht gefroren.Aber es gab deutliche Anzeichen, daß der Winter nahe war. Die Tage wurden merklich kürzer, und das Rauschen von Wildgansscharen auf ihrem Zug nach Süden füllte den Himmel. Winter-Juncos, die man hier auch Schneevögel nannte, verließen ihre Wälder in den Bergen und kamen in die Stadt herunter, wo man Futterplätze für sie eingerichtet hatte, um sie bis zum Frühjahr durchzubringen. Und an den Berghängen, noch unterhalb der Baumgrenze von 3350 Metern, wurde das goldene Laub der Aspen zwischen den immergrünen Nadelbäumen merklich blasser.Und es gab noch andere Zeichen, zwar weniger auffällig, aber deshalb nicht weniger wichtig, die in dieser Woche zu beobachten waren:An der Westküste des Kontinents regnete es, von Los Angeles nordwärts bis Puget Sound; in der Georgia-Straße tobten Sturmwinde; in den höheren Lagen der Sierra Nevada und der Cascade Mountains fiel Schnee. Im Inneren des Landes floß arktische Kaltluft von Saskatchewan und Alberta über Montana und Wyoming nach Colorado. Feuchte Warmluftmassen bewegten sich vom Golf von Mexiko über Texas nach Neumexiko.Die Meteorologen machten ihre Messungen, registrierten alles sorgfaltig und warteten ab.Umsichtige Leute sahen nach ihren Holzvorräten, zogen Winterreifen auf und füllten Frostschutzmittel in den Kühler.Morgen sollte die Jagdsaison für Elche anfangen. Und an dem Tag davor schien in Santo Cristo strahlend die Sonne.