Bővebb ismertető
us der Angst vor der Ewigkeit entstand das gotische Kunstwerk. Zwischen Furcht und Hoffnung blühte es hervor. Die Drohung des Todes, der Schrecken der Höllenqualen, die Lockung der himmlischen Seligkeit und auch die Gefahr zerstörenden Unglücks im eigenen Leben oder in dem der Familie erzeugten einen Seelenzustand, der zum áuBersten opferbereit machte. Wie der nagenden Gewissensqual entrinnen, wie sich reinigen von den Flecken der Sünde, welche sich beim Frömmsten mit der Idee des Lebens selbst verband? Die Antwort der Kirche lautete: Lauterung und Gott wohlgefállige Werke. In den Zusammenhang der letzteren rückt das Kunstwerk herein. Es ist die Brücke vom Diesseits hinüber nach dem Jenseits, gebaut auf Gedeih oderVerderb in die freie Luft hinaus. Wenn die Kirche nicht selber den Auftrag auf das Kunstwerk erteilte, so spornte sie den Fürsten, den Geistlichen, den Bürgersmann und den Bauern an, Mittel zur Einrichtung des riesigen Gottes hauses zur Verfügung zu stellen, dessen Aus schmückung der Mitwirkung vieler Generationen bedurfte. Eine wohlgefállige Tat war es, zu seinem Glanze durch die Stiftung eines Bildes, eines Glasfensters oder eines Altars beizutragen. Die gesamte Bevölkerung eines Herrschaftsgebietes wurde so im stándigen Dienst der Kunst gehalten, (eine Aufgabe, die Museumsdirektoren heute unlösbar finden). Die Einzelstiftung war ein Anreiz zu H.r>. K. 18 3