Bővebb ismertető
Vorbemerkung Der dritte Teil behandelt die Auswirkung, Frucht und Fortsetzung des Lebens, Leidens und Todes Jesu Christi: die Gnadengemeinschaft der von Ihm eestifteten Kirche. Die ersten Titel entfalten die geschichtl.che Verwirklichung der von den Urtagen mit der Menschheit gehenden Idee vom Gottesreich (300) bis zum Pfingsttag (309) und tn die ersten Zeiten der jungen Kirche (312). Daran schliefit sich unter dem Stichwort „Die wahre Kirche" (313) eine Wesensbeschreibung des gottgewollten Gnadenreiches nach seinen aufierlich wahrnehmbaren (314) Eigenschaften. die Kirche als die eine (315), heilige (320), katholische (330), apostolische (331), als die einzige (316) und darum heilsnotwendige (317), immerwáhrende (333) und darum trotz Widerspruch (335) und Verfolgung (337) unüberwindliche (334) Stiftung Christi. Die nachfolgende innere Wesensschau schildert die Kirche als Gottesfamilie (342) in der Gemeinschaft der Heiligen (343) und der Heilsgüter (344). als Leib Christi (345) und fortlebenden Christus (346), als Mutter der Lebendigen (352) in ihrer Schönheit (353) und GröBe (354), trotz aller Menschlichkeiten (356) in ihrer Geschichte (355), als festgefügten hierarchischen Bau (348-351)- der im Innersten beseelt und belebt ist vom Heiligen Geist (347), dessen Gnadenreich sie ist. Sodann wird die Sendung der Kirche (305) im einzeinen entfaltet nach ihren drei Hauptaufgaben, dem Lehramt (358!.), Priesteramt (368 f.) und Hirtenamt (371 f.), unter organischem Einbau der einschlágigen Themen (z. B. Dogmen, allgemeines Priestertum, Kirchenrecht, Kirchengebote) an ihrem Ort. Ein eigener Abschnitt (379 f.) behandelt die Stellung des Gláubigen zu seiner Kirche (Glaube, Liebe, Gehorsam, materielle Sorge für die Kirche), wobei auch die Fragen der Kirchenmüdigkeit (384) und der Kirchenfreudigkeit (383: Glück der Katholiken; 385: Katholische Aktion) Berücksichtigung finden. Die letzten Titel (388 f.) behandeln die Endschicksale des Gottesreiches auf Érden (Parusie, allgemeine Auferstehung, Weltgericht) sowie seine jenseitige Vollendung in einer neuen Welt. Dies der Gedankengang der Anordnung in groBen Zügen. Die im AnschluB an die Heiligenverehrung (322) gebotenen Titel „Heilige Martyrer, Bekenner, Kirchenlehrer, Jungfrauen, Witwen" (324-328) sowie jener über die Heiligsprechung (329) wollen allgemeine Gedanken und Züge bieten, die sich für Predigten an Heiligenfesten verwenden lassen. Die Behandlung einzelner Feste ist dem SchluBband der zweiten Abteilung vorbehalten. - Es ist ein groűartiges Bild der Kirche, das aus dem Mosaik der Einzelthemen und ihrer Einzelsteinchen vor dem besinnlichen Blick aufsteigt. Möge das Gebotene dem Homileten Anregung geben, das Geschaute auch vor dem geistigen Auge der Gláubigen in leuchtenden Farben erstehen zu lassen, daB sie, dankbar für die Gnade ihrer Zugehörigkeit zur Kirche Christi, den Vater preisen, der uns „fáhig machte, am Érbe Seiner Heiligen im Lichte teilzunehmen", der uns „der Gewalt der Finsternis entrissen und in das Reich Seines vielgeliebten Sohnes versetzt hat" (Kol i,X2f.).