Bővebb ismertető
Vorbemerkung Die Lehre vom christlichen Leben, die in den folgenden vier Teilen zur Entfaltung kommt, beginnt im vorliegenden fünften Abschnitt mit den Lebensbeziehungen des Menschen zu Gott. Zugleich mit den gebührenden Grundhaltungen des Menschengeistes, des Menschenherzens und Menschenwillens werden auch - sei es in eigenen Titeln, sei es im Anschluű an die positive Förderung - die Fehlhaltungen gegen Gott behandelt. Unter Verzicht auf eine starre, bindende Systematik, die sich in der homiletischen Praxis doch nicht durchführen lieBe, sind die Themen um einige Grundgedanken gereiht, die sich aus der Natúr der Sache ergeben. Nach einem einleitenden allgemeinen Titel „Religion" (500) folgt zunáchst die Lehre vom Glauben mit seinen ÁuBerungen und Fehlformen im einzelnen (501 bis 524), im AnschluB daran die Lehre vom Gebet (525-532), sodann Hoffnung (533f.) und Liebe (537f.) als menschliche Betátigung der göttlichen Grundkráfte im Begnadeten (vgl. 404 f.). Ein weiterer Abschnitt bietet Stoff zur Entfaltung einzelner Allgemeinhaltungen und besonderer Akte des religiösen Lebens. Der SchluBteil (567ff.) behandelt Grundfragén des sittlichen Lebens und die Fehlentscheidung des Menschenwillens gegen Gottes Willen in der Sünde (576ff.). So bieten die Titel dieses Teiles die wichtigeren Stücke einer Pflichtenlehre gegen Gott, die in den einzelnen Titeln der Vollkommenheitslehre (8. Teil) ihre Ergánzung und Krönung erfáhrt.