Bővebb ismertető
VorwortVor gut hundert Jahren wurde der Neandertaler entdeckt, und um diese Zeit erschien auch Darwins Hauptwerk Über die Entstehung der Arten. Beide Ereignisse machten Geschichte in der Lehre von den ausgestorbenen fossilen Menschenformen. Seitdem hat sich verhältnismäßig viel Fundmaterial angesammelt, das die Stationen der Evolution des Menschen ziemlich klar hervortreten läßt. In Ostafrika, dem wohl aktuellsten Fundgebiet, und mit den indischen und ostafrikanischen Ramapithecinen fand man Hinweise darauf daß Vorformen des Menschen tief in das Tertiär zurückreichen. Über zwanzig Milhonen Jahre, vielleicht noch weit mehr, muß man hinabsteigen, um auf den gemeinsamen Vorfahr zu stoßen, der als Vierbeiner in einer Baumsteppe lebte. Von ihm aus entwickelten sich einerseits die baumbewohnenden, kletternden Pongiden (Menschenaffen), andererseits in einem pliozänen Tier-Mensch-Übergangsfeld die echten Hominiden, die Menschenartigen. Vor mehr als zwei Millionen Jahren begann dann die sogenannte humane Phase der menschlichenEvolution, deren Charakteristikum weniger mit dem Schlagwort vom nackten Affen umschrieben ist als vielmehr mit der Fähigkeit, aufrecht zu gehen, zu denken und Werkzeug zu Geräten zu verbessern. Das Hirnvolumen nahm dann schnell zu. Vergrößert es sich auch heute noch, und wie iiberhaupt mag es mit der Spezies Mensch weitergehen? Das sind Fragen, die sich konsequent aus der Verfolgung des historisch-biologischen Weges des Menschen ergeben. Der Verfasser wagt mit aller Vorsicht Antworten auch auf diesem schwierigen Gebiet der Zukunftsschau.Gerhard Heberer