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Geleitwort
Das Prinzip des Privateigentums, das den Stadtplanern so viel Kopfzer-bredien bereitet, herrsdit audi im Reidie des Geistes. Audi wo Gedanken geäußert werden, erwarten wir stets, daß sie bestimmten Personen zuge-redinet werden können. Man will wissen, wem sie gehören, geradeso, als ob sie Grundstüdse, Produktionsmittel oder Haustiere wären. Ein Autor, der keine Lizenzgebühren aus einem Patent einstreidit, darf wenigstens erwarten, daß ihm stets durdi pedantisdies Zitieren Reverenz erwiesen wird. Leider verhalten sich aber Gedanken anders als Haustiere. Eher sdion gleidien sie Rudyard Kiplings »Katze, die ihre eigenen Wege geht«. Man weiß oftmals nidit, wo sie sidi herumgetrieben haben, bevor sie bei einem zu Gast sind. Danadi madien sie sidi wieder auf den Weg, und trotz aller »Zitatpflicht« hat man es nicht in der Hand, was aus ihnen wird. So ist es auch in diesem Buch, in dem Erlebnisse, Gespräche und Lektüre aus einer Reihe von Jahren ihren Niederschlag gefunden haben, nicht möglich, jeden einzelnen, dem ich zu Dank verpflichtet bin, angemessen zu nennen. Nur einige Namen seien erwähnt. Vieles, was ich geschrieben habe, verdanke ich der gemeinsamen Arbeit mit meinem Freund Josef Lehmbrock aus Düsseldorf. Wertvolle Anregungen habe ich ferner von Herrn Ulfert Herlyn erhalten. Der Einfluß des Buches »Tod und Leben großer amerikanischer Städte« von Jane Jacobs ist an vielen Stellen des Buches, auch da, wo es nicht ausdrücklich zitiert ist, unverkennbar. Ähnliches gilt für die Arbeiten von Elisabeth Pfeil, insbesondere dort, wo von Familienwohnungen die Rede ist. Es ist selbstverständlich, daß der Verfasser eines Buches, in dem von Wohnungsbau und Quartiersplanung die Rede ist, zahlreiche Gedanken den Gesprächen und manchmal harten Diskussionen mit seiner eigenen Frau verdankt. Bei der Anfertigung der Zeichnungen hat Fräulein Barbara Martwich geholfen. Das Manuskript wurde von Frau Käte Hildebrandt geschrieben. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlicher Dank ausgesprochen.
Dezember 1967 H. P. Bahrdt